CDU sorgt sich um Zustände auf Ulmer Plätzen

Bürger klagen darüber, dass auf öffentlichen Plätzen Alkohol und Drogen konsumiert werden. Die Ulmer CDU fordert einen Runden Tisch.

|

Alkoholmissbrauch, Drogenkonsum, Gegröle, Randalieren, Verschmutzungen, Pöbeleien, Notfalleinsätze. . . die Liste ist lang, die die CDU-Rathausfraktion anhand zunehmender Klagen von Ulmer Bürgern zusammengestellt hat. Brennpunkte sind laut einem Antrag an Oberbürgermeister Ivo Gönner die Lautengasse, der Stadtgarten mit den Kirschbäumen bei der Büchsengasse, die Hirschstraße und vor allem der Karlsplatz. In der Vergangenheit seien immer wieder Anträge gestellt worden, „aber die Kontrollen seitens des Kommunalen Ordnungsdienstes und der Polizei scheinen unzureichend gewesen zu sein“, heißt es. Auf diesen öffentlichen Plätzen, wo sich wie auf dem Karlsplatz zum Teil auch Spielplätze befinden, werde nach wie vor Alkohol getrunken, finde man Spritzen und Kanülen, die auf einen Drogenkonsum schließen lassen. Problematisch sei die Situation im Karlsplatz- Pavillon und in der Toilettenanlage.

Deshalb schlagen alle neun CDU-Stadträte einen Runden Tisch vor, der sich Lösungsmöglichkeiten überlegen soll, gemeinsam mit der Drogenhilfe, der Spielplatzkommission, der Abteilung Grünflächen, den Bürgerdiensten, der Polizei und mit betroffenen Bürgern. „Wir beantragen, nicht nur kleinteilig dort Feuerwehr zu spielen, wo es gerade brennt, sondern das Problem generell anzugehen.“ Die Kommunalpolitiker gehen sogar so weit, dass sie vorschlagen, den Drogensüchtigen einen „Fixerraum oder ähnliches“ anzubieten. Vor allem aber sollen die Bürgerbeschwerden in der nächsten Gemeinderatssitzung diskutiert werden.

Auch die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Ulm hat bei OB Gönner beantragt, dass die „sehr bedrohlichen Zustände“ am Karlsplatz abgestellt werden. 

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung
Kommentieren

Kommentare

26.08.2014 19:55 Uhr

Plätze

Nicht zu fassen, dazu braucht es keinen Runden Tisch, es braucht allein mehr Polizei Präsens, dazu braucht es nur mehr Polizei Präsens und das befolgen von Gestez und Strafrichtlinien.

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Geschäftsleute beklagen unhaltbare Zustände in Ulmer Bahnhofstraße

Bei Regen und Kälte ist nur wenig zu sehen von den unhaltbaren Zuständen, die einige Geschäftsleute auf der Bahnhofstraße beklagen. Doch es gibt sie, auch wenn es derzeit eher entspannt zugeht. weiter lesen