CDU-Frauen fühlen Wolf auf den Zahn

Auf seiner Sommertour hat Guido Wolf, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2016, in Ulm auch zu einem "Ladies Lunch" gebeten.

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60 Frauen aus der Region kamen dazu ins "Bootshaus" auf der Donau, begrüßt von Barbara Münch, der Vorsitzenden der Frauen-Union Ulm-Alb-Donau. Thema auch hierbei: die steigende Zahl der Flüchtlinge und die Frage nach ihrer Unterbringung. Barbara Münch sagt dazu weiter: "Es wurde angeregt, dass Firmen stärker auch Praktikumsplätze für Flüchtlinge zur Verfügung stellen, dafür aber wissen müssten, wo die richtigen Ansprechpartner sitzen."

Zur Weiterführung des Betreuungsgeldes machte Wolf deutlich, dass er die Wahlfreiheit der Eltern für wichtig hält und die vielen Familien, die aktuell das Betreuungsgeld beantragt haben, auch weiter unterstützen möchte. "Deshalb ist er bereit, über eine Familienförderung durch das Land zu diskutieren."

Auch die Altersarmut, die Frauen im Rentenalter stärker trifft als Männer, kam zur Sprache. Die Benachteiligung ergebe sich dadurch, dass sie während der Kindererziehung keine Berufstätigkeit hatten und so weniger Rentenpunkte ansammeln konnten. Da Witwen außerdem nur einen Teil der Rente des Ehemanns bekommen, "kann sich für Frauen so schnell eine finanziell prekäre Situation ergeben". Wolf wies darauf hin, dass sich die Situation mit der Mütterrente etwas verbessere.

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