CAP-Markt Neu-Ulm will durchstarten

Der CAP-Lebensmittelmarkt der Lebenshilfe in Neu-Ulm wird umgebaut. Angelaufen ist dort jetzt auch eine Spendentüten-Aktion zugunsten Bedürftiger.

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Die Lebenshilfe Donau-Iller will ihren CAP-Markt in Neu-Ulm fit für die nächsten Jahre machen. Das erklärte gestern der für die CAP-Märkte in Neu-Ulm und Jungingen zuständige Junginger Werkstattleiter Wilfried Wagner. Bis zu 200.000 Euro will die Behinderteneinrichtung für den Umbau des Markts im Donaucenter ausgeben. Das Geschäft soll bis zum 1. Juni renoviert werden - mit einem neuen Fußboden, einer Decke mit LED-Beleuchtung, einer optimierten Klimaanlage, mit neuen Regalen für Obst und Gemüse, vor allem aber mit einem neuen Metzger, der schon gefunden ist: die Metzgerei Ralf Unseld aus Neenstetten wird die Nachfolge der ausgeschiedenen Metzgerei Durst antreten.

Zwei Bedingungen müssen vor dem Umbau in den nächsten Wochen noch erfüllt werden: Zum einen wartet die Lebenshilfe immer noch auf die Förderzusagen. Zum anderen ist noch unklar, ob die Lebenshilfe die Ladenfläche in Neu-Ulm weiter anmietet oder kauft. Eigentümerin ist die Großhandelskette Coop, die die Ladenfläche nach Auskunft Wagner am liebsten verkaufen möchte. Eine Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen. Gleich danach sollen die Handwerker in Neu-Ulm anrücken. Vorgesehen ist auch, dass der CAP-Markt dann eine, vielleicht sogar zwei Wochen geschlossen wird.

Zum 1. Juli werden mehr als 30 Beschäftigte der beiden CAP-Märkte in die hundertprozentige Lebenshilfe-Tochtergesellschaft Adis übergehen. Der Integrationsbetrieb Adis steht für Alb-Donau Industrieservice. Auch alle zu integrierenden Mitarbeiter der beiden CAP-Märkte sollen laut Wagner dann auch nach den im ersten Arbeitsmarkt üblichen Tarifbestimmungen angestellt und bezahlt werden.

Ganz erfolgreich ist in den beiden CAP-Märkten auch die bundesweite Spendentüten-Aktion "Gemeinsam Mensch sein" angelaufen. Kunden aller CAP-Märkte können eine Tüte mit Lebensmitteln im Wert von fünf Euro kaufen, die die Lebenshilfe hier an einen wechselnden Partner abgibt, der diese dann an bedürftige Menschen weiterreicht. Der Partner im Monat März war die Neue Arbeit mit ihren Tafelläden in Neu-Ulm (Memminger Straße 52) und Ulm (Büchsengasse 25). Die 105 Tüten wurden am Dienstag an Miriam Wiedemann übergeben. Im nächsten Monat kommt der Oberlin-Verein in den Genuss der Spendentüten. Spender bekommen übrigens als kleines Dankeschön ein buntes Armband mit den Schriftzügen "Freude am Spenden", "Von mir für Dich" oder "Gemeinsam Mensch sein".

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