Streetfood: Burger-Versammlung vor der Ratiopharm-Arena

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Umsonst und draußen: Das Streetfood-Festival vor der Ratiopharm-Arena lockte am Wochenende zahlreiche Liebhaber von gegrilltem Fleisch und saftigen Burgern nach Neu-Ulm.  Foto: 

Burger mit Ochsenfetzen. Burger mit Wurst. Burger mit Falafel. Oder einfach Burger mit Rindfleisch. Rund um die Ratiopharm-Arena war an diesem Wochende eine trendige Burger-Initiative zu Gast. Zwölf Food-Trucks luden zur „Schlemmer Arena“, einem bunten Street-Food-Markt. In der Halle gab es Gin, Liköre & Co., dazu viel Musik.

Wo Rauchsäulen aufsteigen, wo mit Fingern gegessen wird, wo es zugleich deftig und delikat zugeht – da ist Street Food drin, das schnelle Essen vom Stand oder aus dem Imbisswagen. Die Alternative zu Bratwurst und Pizza auf die Hand begann seinen Siegszug vor fünf Jahren in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg, an diesem Wochenende machte sie erneut in Neu-Ulm Station. Anbieter wie die Münchner „Isardogs“, die „Pit Masters Ostalb“, aber auch Lokalmatadoren von „Damn Burger“ bis „Der Herr von Schwaben“ lockten tausende Besucher, viele in Schwarz gekleidet, mit bunten Tattoos oder blitzenden Piercings.

Lange Schlangen

Lange Schlangen bildeten sich an beiden Nachmittagen vor dem Zelt der Griller des „Food Truck Schaschlik“: Für neun Euro gab’s einen langen Spieß mit Fleisch, 17 Stunden mariniert und aufgepeppt mit sieben Gewürzen, dazu Krautsalat. Auch die „Bombs“ von RibWich waren begehrt, „smoked pulled pork“, also gezupftes Fleisch, umhüllt von „mashed potatoes“, Stampfkartoffeln.

Ohne Fleisch Die Street-Food-Szene spricht Englisch, hört Rap oder HipHop, und ist gelassen-cool. Nur Vegetarier und Veganer müssen sich zwischen all den rauchenden Fleischbergen ein wenig umsehen, wurden aber bei „querbeet-food“ fündig, wo es für zehn Euro einen Falafelburger mit krossen Süßkartoffel-Chips gab. Oder bei „Oh my Waffle“, wo Waffeln in allen Kombinationen gebacken wurden.

Trinken Aber auch Flüssiges war im Angebot. Dazu hatten in der Arena unter dem Motto „Mitnipper“ Getränkeanbieter ihre Stände aufgebaut. Neben Gold Ochsen für die schnelle Linderung nach gefüllten, scharfen Maistaschen von „Las Colombianas“ standen vor allem hochwertige Destillate zum Probieren parat. So gab es Bockfieber-Kräuterlikör, Gin von „Breaks“ und Edelbrände von Prinz. Dazu Weine aus Deutschland und Australien.

Und selbst Autoliebhaber konnten bummeln und schauen. Während vor der Arena die aktuellen Modelle der Saison parkten, glänzte mancher Snack-Anbieter mit dem perfekten Fahrzeug. Wie die Männer vom RibWich mit ihrem 6,0-Liter-Van. Das nennt man Food-Truck!

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