Bürgerstiftung schüttet 15.250 Euro aus

Zehn Organisationen erhalten insgesamt 15 250 Euro von der Bürgerstiftung Neu-Ulm: für Flüchtlingshilfe, Trauerbegleitung, Frauenhaus und mehr.

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Mit dem bisher höchsten Jahresbetrag unterstützt die Bürgerstiftung „Stiftung Neu-Ulm – Helfen mit Herz“ in ihrer achten Ausschüttung Vereine und soziale Einrichtungen. Die Stiftung habe sich längst etabliert, „wir können auf Dauer jedes Jahr etwas Gutes tun“, sagte Oberbürgermeister und Stiftungsvorsitzender Gerold Noerenberg gestern bei der Ausschüttung. Er dankte den bedachten Initiativen für ihren Einsatz und gerade auch den Spendern, die ihrerseits die Bürgerstiftung unterstützt haben.

Dass die Stiftung in diesem Jahr 15.250 Euro ausschütten konnte, liege auch an der äußerst schlanken Verwaltung, sagte Noerenberg. Die städtische Wohnungsgesellschaft Nuwog verwaltet die Stiftung mit, der Nuwog-Geschäftsführer Andreas Heipp und sein Vorgänger Helmut Mildner gehören dem Stiftungsvorstand an.

Unterstützt werden in diesem Jahr folgende Einrichtungen und Projekte:

Die Arbeiterwohlfahrt Neu-Ulm erhält Geld für zwei Vorhaben. Sie betreibt das Frauenhaus, in dessen Keller ein Spielzimmer für Kinder eingerichtet ist. Es muss renoviert werden. Der AWO-Notruf und die Beratungsstelle für Frauen erhalten Unterstützung für eine Gruppe für Frauen, die in der Kindheit sexuell missbraucht wurden.

Die Schwangerenberatungsstelle Donum Vitae erhält Geld für die Trauerbegleitung von Eltern, die ihr Kind verloren haben.

Die Karnevalsgesellschaft Goldene Elf bekommt finanzielle Unterstützung für die Tanzgarde, in der derzeit 80 Mädchen tanzen.

Die Diakonie Neu-Ulm ist mit zwei Projekten unter den Bedachten: zum Einen mit der Betreuung von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen, zum Anderen mit Deutsch-Basiskursen für Asylbewerber, die an mehreren Standorten angeboten werden.

Die Neue Arbeit erhält eine Zuwendung für ein Projekt zur Gesundheitsvorsorge von Langzeitarbeitslosen.

Der Verein Vorfeld-Bürger ist mit den Sprachkursen für Mütter unter den Bedachten, Titel „starke Eltern, starke Kinder“.

Der Verein „TrotzDem – für ein Leben in Würde trotz Demenz“ erhält Geld für Wander- und Kunsttherapieangebote für Menschen mit und ohne Demenz.

Die Aidshilfe bekommt eine Zuwendung für eine Freizeit für HIV-Infizierte und ihre Angehörigen.

Info
Wer Einrichtungen, Projekte oder selbst noch so kleine Selbsthilfegruppen in Neu-Ulm für eine Zuwendung vorschlagen möchte, kann sich an die Stiftung Neu-Ulm wenden: Tel. (0731) 98 41-110.

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