Bürger äußern Wünsche für Areal der Hindenburgkaserne

Für das Stadtquartier auf dem Areal der Hindenburgkaserne geht es in die zweite Planungsphase. 2020 sollen die ersten Bewohner einziehen.

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Die Hindenburgkaserne in Ulm - hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2014.  Foto: 

Ende Oktober schon tagt das Preisgericht. Dann ist neben dem Straßenbahnausbau ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung des Eselsbergs gesetzt. Denn dann ist klar, wie das neue Viertel auf dem Areal der ehemaligen Hindenburgkaserne aussehen soll, wo einmal rund 2000 Einwohner leben werden.

Nach einer ersten Wettbewerbsrunde, aus der elf Arbeiten ausgewählt worden waren, haben Bürger nun in einer Planungswerkstatt (mit 50 Teilnehmern) und einem OnlineDialog (mit 60 Kommentaren bei 1600 Seitenaufrufen) weitere Anregungen gemacht. Sie sind in die neuerliche, konkretisierte Auslobung für die elf Büros mit eingeflossen.

Stadtplaner Volker Jescheck stellte den Stadträten jetzt die Schwerpunkte vor. So ist den Leuten ein Platz für den gesamten Eselsberg und für größere Veranstaltungen wichtig, mehr als ein kleiner Quartiersplatz also. „Wir müssen diesen Patchwork-Stadtteil nachrüsten.“ Mitsamt einem Café womöglich.

Wichtig erscheinen außerdem die Wege von der dann neuen Straßenbahnlinie 2 am Mähringer Weg ins Quartier hinein und die Wege zum Stifterweg und seinem Einkaufszentrum hinaus, das ausdrücklich keine Konkurrenz bekommen soll.

Offen zeigen sich die Bürger gegenüber den Plänen fürs Parken, Stellplätze könnten teils quartiersbezogen geschaffen werden, um Wohnraum nicht unnötig zu verteuern, womöglich über Parkdecks.

In einem Workshop mit Stadträten wurde ein Großparkhaus mit 900 Plätzen eher abgelehnt. Auch Hochhäuser erschienen als nicht geeignet. Die bestehende offene Panzerhalle bleibt eine Option als Veranstaltungsort. Dann ist da noch die Frage, die Jescheck so formuliert: „Wer hat Angst vor dem Weinbergweg?“ Angesichts des großen Straßenraums dort im Norden des neuen Quartiers mit doch relativ wenig Verkehr soll näher rangebaut werden können. Baubeginn ist für 2018/19 geplant, 2020 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Wie soll es heißen?

Name Wie soll das neue Quartier am Eselsberg heißen, auf dem die Hindenburgkaserne lag? Mit der Person des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg soll es wegen dessen Rolle bei der Machtergreifung der Nazis nichts zu tun haben, er berief Hitler zum Reichskanzler. Nach Abschluss des Wettbewerbs können Bürger Vorschläge abgeben. Der Name soll einen Bezug zum Stadtteil und zur Umgebung haben, einfach und griffig sein, gibt die Stadtverwaltung vor. Analog zu benachbarten Straßennamen böte sich was zum Thema Wein an, auch das Fort Unterer Eselsberg könnte Pate stehen. Der Gemeinderat entscheidet abschließend, das kann gleich 2017 sein. „Gemischte Platte“, wie ein Wettbewerbsteilnehmer vorschlug, wird es wohl nicht werden.

Wie soll es heißen?

Name Wie soll das neue Quartier am Eselsberg heißen, auf dem die Hindenburgkaserne lag? Mit der Person des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg soll es wegen dessen Rolle bei der Machtergreifung der Nazis nichts zu tun haben, er berief Hitler zum Reichskanzler. Nach Abschluss des Wettbewerbs können Bürger Vorschläge abgeben. Der Name soll einen Bezug zum Stadtteil und zur Umgebung haben, einfach und griffig sein, gibt die Stadtverwaltung vor. Analog zu benachbarten Straßennamen böte sich was zum Thema Wein an, auch das Fort Unterer Eselsberg könnte Pate stehen. Der Gemeinderat entscheidet abschließend, das kann gleich 2017 sein. „Gemischte Platte“, wie ein Wettbewerbsteilnehmer vorschlug, wird es wohl nicht werden.

Wie soll es heißen?

Name Wie soll das neue Quartier am Eselsberg heißen, auf dem die Hindenburgkaserne lag? Mit der Person des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg soll es wegen dessen Rolle bei der Machtergreifung der Nazis nichts zu tun haben, er berief Hitler zum Reichskanzler. Nach Abschluss des Wettbewerbs können Bürger Vorschläge abgeben. Der Name soll einen Bezug zum Stadtteil und zur Umgebung haben, einfach und griffig sein, gibt die Stadtverwaltung vor. Analog zu benachbarten Straßennamen böte sich was zum Thema Wein an, auch das Fort Unterer Eselsberg könnte Pate stehen. Der Gemeinderat entscheidet abschließend, das kann gleich 2017 sein. „Gemischte Platte“, wie ein Wettbewerbsteilnehmer vorschlug, wird es wohl nicht werden.

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