Mesale Tolu: Botschaft aus dem Gefängnis

Mesale Tolu meldet sich zu Wort und bedankt sich für die Solidarität.

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Eine Demo für Mesale Tolu in Ulm.  Foto: 

Über ihre türkische Anwältin hat die seit Ende April in Istanbul inhaftierte Neu-Ulmer Journalistin Mesale Tolu der Öffentlichkeit eine Nachricht zukommen lassen. „Wir haben sie gestern per WhatsApp erhalten“, sagt Baki Selcuk, Sprecher des Solidaritätskreises. Tolu schreibt, dass sie ihren ehemaligen Lehrern vom Anna-Essinger-Gymnasium (sie hatten ein Solidaritätsschreiben verfasst, Anm. d. Red.) sowie ihren Freunden und den Abgeordneten zutiefst danke. „Sie haben mich in dieser Zeit nicht  allein gelassen.“ Von überall her erhalte sie Solidaritätsbriefe, sogar aus Japan und Kanada.  „Euer Wille und eure Kraft geben mir Kraft und Hoffnung“, so die 33-Jährige weiter. Sie glaube fest daran, „dass es bald sonnige Tage für uns geben wird“.

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Themenschwerpunkt

Der Fall Mesale Tolu

Seit Ende April 2017 sitzt die deutsche und in Ulm geborene Journalistin Mesale Tolu in einem türkischen Gefängnis. Der Vorwurf: „Terrorpropaganda“ und „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“.

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