Borschtsch mit Roter Bete

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Der Borschtsch gilt als das russische Gericht schlechthin. Dabei gibt es diesen Suppeneintopf mit Roter Bete nicht nur in Russland, sondern auch in vielen anderen Staaten. Der Borschtsch-Gürtel zieht sich von Polen über die Ukraine und Weißrussland bis hin zu Russlands Wolga und Don. Charakteristisch für die Zubereitung ist die lange Garzeit bei geringer Hitze. Was in den Topf wandert, hängt zum einen von der Jahreszeit ab und von der Region. Ludmilla Wolfs Borschtsch-Rezept ist klassisch für die Ukraine und Russland. Die Mengenangaben beziehen sich auf insgesamt drei Liter Suppe, was für vier Personen gut zwei Tage reicht. Borschtsch wird auch in Russland immer in größeren Mengen zubereitet und dann wieder aufgewärmt. Kenner schwören darauf, dass der aufgewärmte Borschtsch besser schmeckt, als der frische. Was für viele Eintopfgerichte und auch Gulasch gilt.

Zutaten: 500 Gramm Rindfleisch, eine große Rote Rübe (etwa 300 Gramm), fünf Kartoffeln, 300 Gramm Weißkohl, zwei Karotten, eine Zwiebel, eine Dose mit Roten Bohnen, zwei Esslöffel Tomatenmark, 100 Gramm Schweineschmalz,  Petersilie, Dill. Zum Abschmecken und Servieren dann noch etwas Saure Sahne oder Schmand.

Zubereitung: Das Fleisch in einen Topf mit drei Litern Wasser legen und eineinhalb Stunden lang köcheln lassen. So entsteht die Brühe. Das Gemüse derweil in Streifen, die Zwiebel in Würfel schneiden. Die Zwiebeln in der Pfanne mit dem heißen Schweineschmalz anschwitzen, dann das Gemüse mit Ausnahme des Weißkohls und der Kartoffeln dazu geben und ebenfalls anschwitzen, gegen Ende der Garzeit das Tomatenmark dazugeben. Das Rindfleisch aus der Brühe nehmen, dann darin die in Würfel geschnittenen Kartoffeln zehn Minuten und den geschnittenen Weißkohl etwa drei Minuten lang garen lassen. Im Anschluss daran wird das Gemüse aus der Pfanne ebenfalls in die Brühe gegeben. Das Ganze nochmals bei mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen. Wichtig: Das Gemüse sollte nicht zu weich gekocht werden. Wer will, kann auch noch das Rindfleisch hinzugeben. Nach dem Servieren in den Tellern wird noch ein Esslöffel Saure Sahne oder Schmand dazu gegeben. edru

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