Boni: Gewicht im Lebenslauf

Vorweihnachtliche Bescherung in der Villa Eberhardt: In feierlichem Rahmen hat die Universität Ulm ihre Forschungs- und Lehrboni des Jahres sowie die Zertifikate der Hochschuldidaktik verliehen.

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Präsidiumsmitglieder der Uni und der UUG-Vorsitzende zusammen mit den Empfängern der Forschungs- und Lehrboni (vorne von links): Hans Hengartner, Dr. Tatjana Stadnitski, Lenka Plavcová, Dr. Ioannis Brouzos; (Mitte v.l.) Prof. Harald Wolf, Manuel Bernhard, Dr. Elmar Pinkhardt; (hinten v.l.) Prof. Bernhard Eikmanns, Prof. Ulrich Stadtmüller und Prof. Axel Groß. Foto: Uni Ulm

Insgesamt 28 000 Euro hat die Universität Ulm an Nachwuchswissenschaftler und Hochschullehrer ausgeschüttet, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Forschungsboni seien eine Anerkennung für hart erarbeitete Leistungen und zeichneten die Inhaber aus, befand Prof. Axel Groß. Der Vizepräsident für Forschung und Informationstechnologie stellte fest: "Sie haben im Lebenslauf eines Wissenschaftlers durchaus Gewicht." Bei der Auswahl seien strenge Maßstäbe angelegt worden, erklärte Hans Hengartner, Vorsitzender der Ulmer Universitäts-Gesellschaft (UUG). Er betonte nicht ohne Stolz, dass die Fördergesellschaft die "interne Exzellenz-Initiative" bisher mit insgesamt mehr als 300 000 Euro unterstützt habe.

Forschungsbonus Nummer eins ging an Dr. Lenka Plavcová, seit April mit einem Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung im Institut für Systematische Botanik und Ökologie tätig. Ihre Forschungsgebiete erstrecken sich von der Ökophysiologie über die vergleichende Pflanzenanatomie bis zur Molekularen Pflanzenbiologie. Sie erhielt ebenso 10 000 Euro Fördermittel wie Dr. Ioannis Brouzos, seit Februar Mitglied einer Forschungsgruppe am Institut für Quanteninformationsverarbeitung. Die Forschungsboni - jeweils hälftig finanziert von Uni und UUG - sind gedacht als Anschubfinanzierung für die Einwerbung weiterer Forschungsgelder.

Prof. Ulrich Stadtmüller, Vizepräsident der Uni für Lehre und Internationales, betonte die Bedeutung der Lehre. "Hochschullehrer sind heute an vielen Stellen sehr gefordert und zudem sind die Ansprüche der Studierenden an die Lehre sehr gewachsen." Lehrboni in Höhe von je 2000 Euro gingen an Prof. Harald Wolf (Institut für Neurobiologie), Privatdozentin Dr. Tatjana Stadnitski (Fachbereich Psychologie), Manuel Bernhard (Fachbereich Reine Mathematik) und Prof. Jan Kassubek (Klinik für Neurologie). Zertifikate der Hochschuldidaktik erhielten Privatdozent Dr. Christoph Dehner, Inga Geipel, Dr. Markus Kösters, Dr. Dr. Dorothée Lulé, Birgit Stelzer und Dr. Dr. Michael Schmeißer.

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