Bis zu 7000 Besucher beim ersten „Kultur auf der Straße“

Die Neu-Ulmer Kulturplanerin Mareike Kuch freut sich über den Zuspruch für das Fest und plant eine Wiederauflage 2018.

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„Für ein erstes Fest lief das ziemlich toll“, sagt Mareike Kuch, „wir sind superglücklich, wie das aufgenommen wurde“. Und man hört es der Stimme der Neu-Ulmer Kulturplanerin an, dass sie tatsächlich „richtig geflasht“ ist von dem Zuspruch, den ihr Projekt „Kultur auf der Straße“ bekommen hat. Schließlich hat sich Mareike Kuch das Konzept ja auch selber ausgedacht, das am Samstag erfolgreich über die diversen improvisierten Bühnen ging: 35 Straßenkünstler und Gruppen – Akrobaten, Clowns, Jongleure, Musiker – traten in der Neu-Ulmer Innenstadt auf. 6000 bis 7000  Besucher seien da gewesen, schätzt Kuch; die Konkurrenz durch die Festivals in Wiblingen und Dornstadt scheint also keine empfindlichen Auswirkungen gehabt zu haben.

„Wir sind uns bewusst, dass noch nicht alles absolut oberperfekt war“, meint Kuch. So seien manche Spielstätten zu nah nebeneinander gelegen, manch großer Verstärker sei für den Nachbarkünstler zu laut gewesen. „Da wissen wir jetzt, dass wir das künftig anders planen müssen.“ Worin die gute Nachricht steckt: 2018 soll es eine Wiederauflage des Straßenkulturfestivals geben, das die Stadt Neu-Ulm mit 20. 000 bis 25.000 Euro auch wirklich nicht die Welt gekostet hat.

Bis dahin werde man sich überlegen, wie sich der Genuss noch steigern lasse, sagt Mareike Kuch. Eine konkrete Verbesserung schwebt ihr vor: Vermutlich werde man beim zweiten Mal später anfangen und nicht schon am frühen Abend um 19 Uhr aufhören. „Da könnte man sich vorstellen, mehr in die Abendstunden reinzugehen.“ Der Zeitpunkt der Veranstaltung im August aber werde wohl derselbe bleiben. Viele Bürger hätten sich gefreut, dass die Stadt auch in der Ferienzeit etwas biete, sagt die Leiterin der Kulturabteilung.

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