Bericht von der Studienreise der Schillerschule Erbach Teil 2

Nach einer unruhigen Nacht (entweder ist das Hotel schlecht gebaut oder wir waren zu laut???) fahren wir mit einem modernen Reisebus -Baujahr 80 oder so- in Richtung Alanya, der größten deutschen Siedlung in der Türkei.

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 In der Region leben nahezu 30000 Deutsche, die ein intensives Gemeindeleben führen und sogar in der Nähe eine Schweinezucht betreiben. Der Weg führt uns zunächst zu einer Bananenplantage, die aufgrund der günstigen Witterrung im Raum Alanya - das Taurusgebirge schützt die Küste vor kalter Luft- möglich ist. Eigentlich stehen die Bananenplantagen weiter südlich in der Region Mersin, die von uns besuchte Bananenparzelle dient lediglich dem Umsatz des Kioskbesitzers, der für 50 Cent 2 Bananen anbietet. Diese können allerdings nicht von der Plantage stammen, da diese nicht mehr sehr viele gesunde Pflanzen vorweisen kann.

Weiter führt uns die gut ausgebaute Küstenstraße direkt in den Hafen von Alanya, wo wir das Piratenschiff "Wickingen" betreten und sogleich mit der Titanicmelodie auslaufen. Wir erfahren, dass die Selcucken die Festung auf dem Berg in Alanya zum Schutz vor den Piraten gebaut haben und gleiten an der Liebeshöhle, der Pitratenhöhle und der Phosphorhöle bei ruhigem Seegang vorbei. Ein tapferer Pirat stürzt sich in das ca 17 Grad kalte Mittelmeer um in einem Tunnel durch den Berg an einer anderen Stelle wieder herauszukommen. Aus ca. 15 Meter Höhe springt er todesmutig wieder ins Wasser, was ihm dann an Bord mit reichlich Trinkgeld gedankt wird. Bei sonnigen 22 Grad erreichen wir wieder das Festland um sofort zur Damlatas-Höhle auf der anderen Seite des Burgbergs zu fahren. Diese Tropfsteinhöhle hilft Asthmakranken ihre Beschwerden zu lindern; der Eintrit ist für die Kranken frei.

Obwohl schon sehr hungrig fahren wir noch auf den Burgberg hoch um Panoramabilder von Alanya und der Hafenanlage zu schießen. Zum Essen - Hähnchen oder Forelle - fahren wir zum Dim-Cai Fluss. Die Speisen werden auf Schwimmterassen mitten im Fluss serviert. Ein paar Jungs springen von der Brücke in das eiskalte Wasser - mutig, mutig. Gestärkt geht es zurück in die City zum shoppen. Unsere Lehrer haben dabei sehr schöne "Einteiler" erstanden, die möglicherweise als Schuluniformen eingeführt werden könnten.
Gegen 16.30 Uhr geht es wieder zurück zum Hotel wo ein türkischer Abend auf uns wartet.
Nach einer hoffentlich ruhigeren Nacht gehr es morgen auf die Reise zum Nikolaus nach Myra.
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