Begegnungen am Fluss

Fürs Donaubüro ist 2013 ein Brückenjahr zwischen zwei Donaufesten. Das Programm ist trotzdem dicke, wobei die Macher in nah und fern aktiv sind.

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"Europa to go" heißt es morgen in der Stadtbücherei Neu-Ulm mit einer Donaurallye. Und übermorgen gleich noch mal. Das Interesse an diesem Angebot des Donaubüros Ulm/Neu-Ulm für die fünften Klassen in beiden Städten war so groß, dass es auf zwei Tage ausgeweitet worden ist. So machen 300 Schüler Bekanntschaft mit Kaiserin Sissi (Österreich) und den Klitschko-Brüdern (Ukraine) und lernen so spielerisch die Länder des Donauraums kennen - Auftakt zum Jahresprogramm des Donaubüros.

Das große Thema ist auch ohne Donaufest, das 2013 Pause macht, die Begegnung, mit Bürgern und mit anderen Kultureinrichtungen. "Das Donaubüro soll Plattform sein in der Stadt", sagt der Ulmer Bürgermeister Gunter Czisch. Deswegen kommt jetzt die Stadtbücherei ins Spiel. Und am 15. März das Museum der Brotkultur, wenn es rund um Ostergebäck aus den Donauländern heißt: "Ostern trifft Osten." Und am 18. Mai das Ulmer Museum mit dem "Bucharest Tango", der ans mondäne Bukarest der Zwischenkriegszeit erinnert. Und im Herbst die Stadtbibliothek mit Kurzfilmen von der langen Donau. Außerdem setzt das Donaubüro auf bewährte Reihen der Begegnung wie den Danube Day (Thema am 29. Juni: Fische), und die Kulturnacht nach dem Motto "Balkan gefühlt" (Thema am 14. September: Bulgarien).

Damit nicht genug. Neben den Veranstaltungen, die eher in die Städte hineinwirken, ist das Donaubüro über die Stadtgrenzen hinaus für die Sache der Donau unterwegs. So wird am kommenden Montag in der baden-württembergischen Landesvertretung in Brüssel mit Ulmer Beteiligung die Wanderausstellung "Der Mensch - der Fluss" eröffnet. Zwei Tage später veranstaltet das Donaubüro zur Internationalen Tourismusbörse einen Donausalon in Berlin mit: "Donau verbindet".

Am 20. März geht die Online-Ringvorlesung der "Danube Networkers" in eine zweite Runde, ein mit dem Zentrum für allgemeine wissenschaftliche Weiterbildung an der Uni vorangetriebenes Projekt. Und dann läuft im Juli die einst vom Donaubüro initiierte Oldtimer-Rallye "Donau-Masters". Jede Menge Gelegenheit zur Begegnung also.

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