Bauantrag für "Im Brühl" zurückgestellt

Die Firma Krauch Wohnbau hat vor, auf einem Acker neben dem Weg "Im Brühl" vier Ein- beziehungsweise Zweifamilienhäuser zu bauen. Die Genehmigung dazu hat ihr der Ausschuss für Stadtentwicklung, Hochbau und Umwelt aber fürs Erste versagt.

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Was auf dem freien Gelände zwischen "Im Brühl" und der Friedhofstraße passiert, so lautet der Beschluss, müsse ein städtebauliches Gesamtkonzept regeln. Das aber muss erst noch entwickelt werden.

Die Frage, wie mit dem Antrag der Firma Krauch umzugehen ist, hat eine lebhafte Diskussion im Ausschuss entfacht. Während CSU-Stadtrat Peter Noll auf eine Richtschnur des Liegenschafts-Ausschusses verwies, wonach Eigentümer ihre Grundstücke mit bis zu vier Häusern in eigener Regie vermarkten dürfen, wollte sein Grüner Kollege Rainer Juchheim wissen, wie viel Geld die Stadt in diesem Fall verschenkt. Üblicherweise erwerbe sie die Baugrundstücke erst einmal und vermarkte sie mit Gewinn weiter. Womit Juchheim sich Proteste anderer Kollegen eingehandelt hat. "Wir sind doch keine Immobilien-Haie", reagierte Ulrich Seitz (SPD) ärgerlich. Das Geld, das durch den Zwischenerwerb von Grundstücken eingenommen werde, fließe in die städtebauliche Entwicklung. Und Seitz Fraktionskollege Karl-Martin Wöhner hatte noch eine Interpretation parat: "Wir machen keinen Gewinn, wir machen ein Plus."

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