Ausweitung der Warnstreiks in der Druckindustrie

Die Beschäftigten bei Ebner & Spiegel legten mit Beginn der Frühschicht um 6 Uhr am Montag die Arbeit nieder. Der Warnstreik wird auch in der Spätschicht und Nachtschicht fortgesetzt und wird bis Dienstag früh andauern.

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Am Montagmorgen kam es im ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm zu einer Ausweitung der Warnstreiks in der Druckindustrie. Betroffen von einer längeren Arbeitsniederlegung war erstmals auch das Unternehmen CPI Ebner & Spiegel in Ulm-Böfingen. Das Verhalten der Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde sorgt für Empörung bei Arbeitnehmern in den Betrieben der Druckindustrie.

„Das Lohnangebot empfinden die Betroffenen als schäbig und stellt eine Provokation dar, angesichts der enormen Arbeitsverdichtung“, beschreibt Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirk Ostwürttemberg-Ulm die Stimmung an der Gewerkschaftsbasis. Die jetzige Warnstreikwelle ist bereits die zweite Runde von Arbeitsniederlegungen in dem seit April laufenden Tarifkonflikt. In bislang drei Verhandlungsrunden hatte der Arbeitgeberverband Druck und Medien gerade einmal 1,2 Prozent Lohnerhöhung für 18 Monate angeboten, bei zwei Null- Monaten für April und Mai 2016; ver.di hatte dagegen die eigene Forderung zuletzt auf 4,5 Prozent für zwei Jahre um mehr als die Hälfte abgesenkt.
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