Aufs richtige Pferd gesetzt

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Wer wollte dagegen wirklich etwas haben:  Bürger und Lokalpolitik entwickeln Ideen darüber, wie ihre Stadt, eine digitale Stadt, in eineinhalb Jahrzehnten aussehen soll.

So gesehen: Nur zu, wenn Ulm sich nun aufmacht, die zweite von drei Phasen im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zu erreichen. Am Ende - oder  genauer: dann am Anfang – sollen bis  2018 Leitlinien und Projekte stehen, wie es mit der  Stadtgesellschaft und der digitalen Stadtentwicklung weitergeht.

Schon jetzt ist vor allem auf den Feldern der hiesigen Wissenschaft und Wirtschaft  erkennbar:  Die Digitalisierung in allen  Lebensbereichen wird der bestimmende Stadtfaktor.

Bei allem Eifer und aller Euphorie: Überschätzen sollte man den Bundeswettbewerb nicht. Manche idealistische Vorstellung wird überrollt werden wird von politischen und ökonomischen Großwetterlagen. Ein Beispiel: Was kann Digitalisierung leisten, wenn die Zahl an Flüchtlingen und Migranten weiter zunimmt? In den sechs Themenfeldern, die eingekreist sind,  taucht diese Thematik überhaupt nicht auf. Das Wort Flüchtling findet gar nicht statt.

Dennoch: Dass Ulm sich mit dem Thema Digitalisierung in den Wettbewerb gestürzt hat, ist richtig und wichtig – egal, ob man am Ende vorne landet oder nicht. Diese Beteiligung wird zu breiterer Öffentlichkeit führen. Und: Besser, sich der  digitalen Zukunft anzunehmen und sie zu organisieren, als von ihr organisiert und überrollt zu werden.

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