Asylbewerber im alten Pfuhler Polizeigebäude

Der Landkreis Neu-Ulm hat ein Gebäude in der Leipheimer Straße im Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl angemietet, um dort Asylbewerber unterzubringen.

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In dem ehemaligen Hotel-Gebäude befand sich über viele Jahre hinweg die Verkehrspolizeiinspektion des Landkreises Neu-Ulm. Danach hatte ein Privatmann das Haus gekauft.

Die ersten 28 Asylbewerber haben bereits Mitte dieses Monats die vier Einzel- und zwölf Doppelzimmer bezogen. Ob es endgültig bei dieser Zahl bleibt, konnte Jürgen Bigelmayr, der Pressesprecher des Landratsamts Neu-Ulm, nicht bestätigen. Womöglich werden in den nächsten Wochen und Monaten weitere politischen Flüchtlinge vor allem aus dem Nahen Osten, insbesondere aus Syrien erwartet. Laut Bigelmayr muss der Bezirk Schwaben bis Ende des Jahres mehr als 270 Asylbewerber zusätzlich aufnehmen. Diese sollen in den zehn schwäbischen Landkreisen dezentral in Wohnungen untergebracht werden. 117 Asylbewerber seien bereits den Landkreisen zugewiesen worden, weitere werden bis Jahresende folgen. Was der Landkreis an Miete bezahlt, darüber schwieg sich Bigelmayr aus. In der Regel werden für Asylbewerberunterkünfte bis zu 18 Euro pro Person und pro Tag bezahlt. Für den Eigentümer des alten Polizei-Gebäudes ist das ein gutes Geschäft: Die derzeit 28 Asylbewerber bescheren ihm eine Monatsmiete von über 15 000 Euro.

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