Gegen Bahnschranke geprallt: Zwei Schwerverletzte
Ulm/Munderkingen. Der Winter lässt nicht locker und hat die Region noch immer fest im Griff. Auf rutschigen Straßen haben sich in der vergangenen Nacht und am Morgen in der Region wieder mehrere Unfälle ereignet.
Allein im Alb-Donau-Kreis registrierte die Polizei vier Unfälle mit insgesamt sechs Verletzten, zwei davon schwer.
Gegen 4:45 Uhr war ein 31-Jähriger aus dem Raum Böblingen in Munderkingen unterwegs. In der Brunnenbergstraße fuhr er mit nicht an die winterlichen Straßenverhältnisse angepassten Geschwindigkeit in Richtung Bahnhofstraße. Deshalb geriet er mit seinem Mercedes ins Rutschen. Am linken Straßenrand prallte er gegen eine Bahnschranke und ein Andreaskreuz. Der Fahrer und sein 32-jähriger Beifahrer wurden dabei schwer verletzt. Beide musste der Rettungsdienst ins Krankenhaus bringen. Der Bahnverkehr wurde gesperrt, bis die Unfallstelle geräumt war. Den Sachschaden schätzt die Polizei, die wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, auf rund 30.000 Euro.
Zwei Frauen verletzten sich leicht, als sie mit ihren Fahrzeugen von der Straße abkamen. Gegen 5:45 Uhr rutschte eine 24-Jährige mit ihrem Renault in einen Graben an der B 28 zwischen Herrlingen und Gerhausen. Mit rund 1000 Euro blieb hier der Schaden eher niedrig. Eine halbe Stunde später überschlug sich der Peugeot einer 19-Jährigen neben der L 1170 zwischen Rammingen und Asselfingen. An dem Wagen entstand ein Schaden von rund 6000 Euro.
Zwei Leichtverletzte forderte kurz nach 6 Uhr ein Unfall auf der B 10 bei Urspring. Dort war eine 44-Jährige mit ihrem Opel nach links geschleudert. Er prallte mit einem entgegenkommenden Mazda zusammen, den eine 58-Jährige steuerte. Beide Fahrerinnen wurden verletzt, die Sachschäden schätzt die Polizei auf 6000 Euro.
Besonders betroffen waren nach Polizeiangaben die Regierungsbezirke Stuttgart und Tübingen sowie der Schwarzwald. 18 Kilometer Stau bildeten sich auf der Autobahn 81 von Heilbronn in Richtung Stuttgart vor der Abfahrt Stuttgart-Feuerbach. Auf der A 8 von München in Richtung Stuttgart staute sich der Verkehr vor Wendlingen (Kreis Esslingen) nach einem Unfall auf 12 Kilometer. 15 Kilometer Stau wurden von der Bundesstraße 27 zwischen Walddorfhäslach (Kreis Reutlingen) und Stuttgart gemeldet.
Allein im Kreis Ludwigsburg wurden am Morgen innerhalb weniger Stunden 52 Unfälle gemeldet, allerdings waren nur Blechschäden zu beklagen. Auch im nördlichen Kreis Karlsruhe gab es mehrere Zusammenstöße und Behinderungen. Nach Unfällen und wegen Schneeverwehungen wurden einige Land- und Kreisstraßen im Südwesten gesperrt. (stw, lsw)
Gegen 4:45 Uhr war ein 31-Jähriger aus dem Raum Böblingen in Munderkingen unterwegs. In der Brunnenbergstraße fuhr er mit nicht an die winterlichen Straßenverhältnisse angepassten Geschwindigkeit in Richtung Bahnhofstraße. Deshalb geriet er mit seinem Mercedes ins Rutschen. Am linken Straßenrand prallte er gegen eine Bahnschranke und ein Andreaskreuz. Der Fahrer und sein 32-jähriger Beifahrer wurden dabei schwer verletzt. Beide musste der Rettungsdienst ins Krankenhaus bringen. Der Bahnverkehr wurde gesperrt, bis die Unfallstelle geräumt war. Den Sachschaden schätzt die Polizei, die wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, auf rund 30.000 Euro.
Zwei Frauen verletzten sich leicht, als sie mit ihren Fahrzeugen von der Straße abkamen. Gegen 5:45 Uhr rutschte eine 24-Jährige mit ihrem Renault in einen Graben an der B 28 zwischen Herrlingen und Gerhausen. Mit rund 1000 Euro blieb hier der Schaden eher niedrig. Eine halbe Stunde später überschlug sich der Peugeot einer 19-Jährigen neben der L 1170 zwischen Rammingen und Asselfingen. An dem Wagen entstand ein Schaden von rund 6000 Euro.
Zwei Leichtverletzte forderte kurz nach 6 Uhr ein Unfall auf der B 10 bei Urspring. Dort war eine 44-Jährige mit ihrem Opel nach links geschleudert. Er prallte mit einem entgegenkommenden Mazda zusammen, den eine 58-Jährige steuerte. Beide Fahrerinnen wurden verletzt, die Sachschäden schätzt die Polizei auf 6000 Euro.
Besonders betroffen waren nach Polizeiangaben die Regierungsbezirke Stuttgart und Tübingen sowie der Schwarzwald. 18 Kilometer Stau bildeten sich auf der Autobahn 81 von Heilbronn in Richtung Stuttgart vor der Abfahrt Stuttgart-Feuerbach. Auf der A 8 von München in Richtung Stuttgart staute sich der Verkehr vor Wendlingen (Kreis Esslingen) nach einem Unfall auf 12 Kilometer. 15 Kilometer Stau wurden von der Bundesstraße 27 zwischen Walddorfhäslach (Kreis Reutlingen) und Stuttgart gemeldet.
Allein im Kreis Ludwigsburg wurden am Morgen innerhalb weniger Stunden 52 Unfälle gemeldet, allerdings waren nur Blechschäden zu beklagen. Auch im nördlichen Kreis Karlsruhe gab es mehrere Zusammenstöße und Behinderungen. Nach Unfällen und wegen Schneeverwehungen wurden einige Land- und Kreisstraßen im Südwesten gesperrt. (stw, lsw)
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar
11.03.2010
Schneeverwehungen - wie hier auf der Schwäbischen Alb - können für Autofahrer ganz schön gefährlich werden. Foto: Markus Sontheimer
Bild 1 von 5
Alle Bildergalerien zu diesem Thema
Schnee adieu: Ab in den Süden |
MEISTGELESENE ARTIKEL
So haben die Ulmer den Schwörmontag erlebt
Ulm Schwörrede und Nabada sind vorbei. Jetzt heißt es: Ab in die Friedrichsau und erst einmal ausruhen. Auf der Dianawiese gibt's Leckeres zu essen und Erfrischendes zu trinken. Die Grünflächen laden zum Grillen und Erholen ein. Wir haben die Ulmer befragt, wie ihr Schwörmontag war und wo es jetzt noch hingeht.... mehr
So feiert Ulm den Schwörmontag
Ulm Blauer Himmel, angenehme Wassertemperaturen auf der Donau: Beste Bedingungen für die vielen Nabader. Und so feucht fröhlich ging es zu beim Nabada 2010. Hier die Bildergalerien vom Nabada ansehen und bewerten!... mehr
Nie mehr zurück ans Set: Heinrich Schmieder tot
Gaildorf/Livigno Die Transalp 2010 wollte er packen, das härteste Mountainbike-Rennen der Welt. Doch er sollte nicht ans Ziel kommen: Der aus Gaildorf stammende Schauspieler Heinrich Schmieder (40) ist tot.... mehr
Hinweise auf fatale Fehler bei Loveparade
Duisburg Nach der Katastrophe bei der Duisburger Loveparade verdichten sich die Hinweise auf fatale Fehler der Planer. Gegen die Stadt, die Polizei und den Veranstalter gab es neue massive Vorwürfe.... mehr
Die größte Wasserschlacht des Landes
Ulm Kurz vor 16.00 Uhr schwammen die Möwen noch friedlich auf der Donau. Doch nach den Startschüssen zum Ulmer „Nabada“ brachten sich die Tiere schnell in Sicherheit. Tausende Ulmer paddelten in unzähligen Schlauchbooten, auf Gummitieren oder selbst gebauten Flößen wie eine geschlossene Wand flussabwärts. ... mehr

ZURÜCK








