Donau-Aquarium: Hinter den Kulissen tut sich was

Ulm.  Das Donau-Aquarium beschert dem Ulmer Tiergarten nach zwei Jahren immer noch jährlich 30.000 Besucher mehr als früher. Um das Plus zu halten, werden auch alte Aquarien, Terrarien und die Außenanlage verbessert.

Vor gut zwei Jahren wurde das Donau-Aquarium im Tiergarten in der Friedrichsau eröffnet. Die Neugier auf das durch einen Tunnel begehbare Riesen-Kaltwasserbecken, in dem rund 30 verschiedene heimische Donaufische schwimmen, brachte dem Tiergarten 2008 rund 200.000 Besucher ein. Im vergangenen Jahr, nach einem gewissen „Ernüchterungsprozess“ wurden knapp 150.000 Gäste gezählt, sagt Peter Laipple, der Leiter der städtischen Abteilung „Tiergarten Ulm“.

2007 waren es noch ohne Donau-Tunnel 127.000 und 2006 etwa 115.000 gewesen. Der grobe Mittelwert der beiden Jahre ergibt 120.000 Besucher, womit sich 2009 ein Plus von 30.000 Zoobesuchern eingependelt habe, hat Laipple ausgerechnet. „Das sind mehr als ursprünglich kalkuliert, wenn wir das halten können, sind wir zufrieden.“

Deshalb will er zusammen mit seinen 18 Mitarbeitern, darunter vier Auszubildende, im gesamten Tiergarten Neues schaffen und Altes verbessern, soweit Geld vorhanden ist.



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