Internetportal „Team-Ulm“ für engen Besucherkreis wieder zugänglich
Ulm. Stunden lang konnte auf die Website von „Team-Ulm“ nicht mehr zugegriffen werden. Der Grund: Ein breit angelegter Angriff auf das Portal ist im Gange. Die Techniker haben die Seite inzwischen komplett gesperrt - die wichtigsten Besucher aus der Region haben wieder Zugang.
Zwei bis fünf Millionen Zugriffe pro Sekunde aus dem In- und Ausland haben den Server überlastet, so dass User aus der Region die Seite nicht mehr aufrufen konnten. Seit Donnerstagmorgen 5 Uhr wurde „Team-Ulm“ pausenlos aus aller Welt attackiert. „Kriminelle Netzwerke können für solche Großangriffe eingekauft werden, um gezielt Websites unzugänglich zu machen und wirtschaftlichen Schaden anzurichten“, erklärt Andreas Buchenscheit, Mitbegründer des Internetportals „Team-Ulm“.
Inzwischen ist die Plattform zumindest einem engen Besucherkreis wieder zugänglich. Nachdem es den Betreibern nicht gelungen ist, die Störenfriede aus aller Welt auszusortieren, haben sie die Plattform komplett gesperrt. Momentan kommt man jedoch über einen der 3000 wichtigsten IP-Blöcke von Providern aus der Region auf die Seite.
Motive für den Angriff sind den Herausgebern nicht bekannt. „In Australien ist vor einigen Wochen ein ähnlicher Fall passiert, um politische Forderungen durchzusetzen“, meint Claus Näveke von „Team-Ulm“. Forums-User spekulieren über die Konkurrenz, die sich wirtschaftliche Vorteile davon erhofft. Laut den Verantwortlichen könne Team-Ulm auch ein Zufallsopfer von kriminellen Banden sein oder schlicht der Langeweile einiger Computer-Kenner in den Ferien zum Opfer gefallen sein.
Inzwischen ist die Plattform zumindest einem engen Besucherkreis wieder zugänglich. Nachdem es den Betreibern nicht gelungen ist, die Störenfriede aus aller Welt auszusortieren, haben sie die Plattform komplett gesperrt. Momentan kommt man jedoch über einen der 3000 wichtigsten IP-Blöcke von Providern aus der Region auf die Seite.
Motive für den Angriff sind den Herausgebern nicht bekannt. „In Australien ist vor einigen Wochen ein ähnlicher Fall passiert, um politische Forderungen durchzusetzen“, meint Claus Näveke von „Team-Ulm“. Forums-User spekulieren über die Konkurrenz, die sich wirtschaftliche Vorteile davon erhofft. Laut den Verantwortlichen könne Team-Ulm auch ein Zufallsopfer von kriminellen Banden sein oder schlicht der Langeweile einiger Computer-Kenner in den Ferien zum Opfer gefallen sein.
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Autor: CHRISTINE HUTTER | 18.02.2010
Andreas Buchenscheit, einer der Gründer des Portals von Team Ulm.
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