Armin Kalinowski wird Chef der Bundeswehrklinik

Wachablösung an der Spitze des Bundeswehrkrankenhauses: Erhard Grunwald wird am Donnerstag verabschiedet, Armin Kalinowski übernimmt den Posten.

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    Erhard Grunwald gibt die Leitung der Ulmer Bundeswehrklinik ab.
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    Armin Kalinowski übernimmt morgen das Krankenhaus. Foto: Bundeswehr
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Seit September 2009 leitet Generalarzt Erhard Grunwald das Ulmer Bundeswehrkrankenhaus. Morgen ist Schluss. Am Nachmittag übergibt Grunwald sein Kommando an den Nachfolger, an Oberstarzt Armin Kalinowski. Ende des Monats geht Grunwald in den Ruhestand.

Der Generalarzt hat die große süddeutsche Bundeswehrklinik mit ihren 500 Betten und 1800 Mitarbeitern durch schwierige Zeiten manövriert. Seit Jahren laufen dort umfangreiche Sanierungsarbeiten, die vor allem das Personal belasten. Flügel für Flügel der Klinik wird hergerichtet. Das bedeutet, dass Abteilungen verlegt und Patienten anderweitig untergebracht werden müssen. Diese Rundumerneuerung ist inzwischen weitgehend abgeschlossen. Dazu kommt die Belastung für die Klinik durch die Auslandseinsätze der Ärzte und Rettungsassistenten der Bundeswehr. Werden Truppen ins Ausland verlegt, müssen Mediziner mit, um die ärztliche Versorgung zu garantieren. Das belastet vor allem die Anästhesie und die Chirurgie. Grunwald habe immer versucht, diese Härten abzufedern. Er hat einen Lehrauftrag an der Universität München und genießt den Ruf eines kompetenten Fachmanns. Die Chefärzte der Klinikabteilungen stellen ihm ein gutes Zeugnis aus.

Sein Nachfolger Armin Kalinowski war schon einmal in der Ulmer Klinik: Unmittelbar nach dem Medizinstudium für die klinische Ersteinweisung. Kalinowski ist gelernter Notfallmediziner, und die Anästhesie stellt die größte Abteilung im Bundeswehrkrankenhaus. Er ist außerdem Betriebsmediziner, Fliegerarzt und Gesundheitsökonom. Zuletzt arbeitete er im Verteidigungsministerium.

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