Arbeitslosenquote unverändert bei 2,9 Prozent

Die Arbeitslosenquote im Bezirk der Ulmer Arbeitsagentur ist mit nur sechzig Arbeitslosen weniger als im Oktober unverändert bei 2,9 Prozent.

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Die Zahl der Arbeitslosen ist im November nahezu unverändert geblieben. Im Bezirk der Ulmer Arbeitsagentur waren im November 8140 Menschen arbeitslos, sechzig weniger als im Oktober. Dies hatte keine Auswirkung auf die Arbeitslosenquote. Diese blieb somit unverändert bei 2,9 Prozent. Im November 2014 lag die Quote ebenfalls bei 2,9 Prozent.

Gute Nachricht Christine Landskron, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit Ulm, kommentiert die aktuelle Arbeitslosenquote so: „Trotz unveränderter Quote sind es weniger arbeitslose Menschen als im Vormonat. Von diesem Rückgang hat hauptsächlich die Personengruppe der unter 25-Jährigen profitiert“. Wie aus dem Monatsbericht weiter hervor geht, gab es bei den arbeitslosen Männern und Frauen im Vergleich zum Vorjahr eine geringe Abnahme um 70 Personen. Im November 2014 lag die Arbeitslosenquote ebenfalls bei 2,9 Prozent. „Es ist bei dieser Quote eine gute Nachricht, wenn sie gehalten wird“, so Landskron weiter.

Auf dem Stellenmarkt ist die Personalnachfrage ebenfalls konstant. Im November wurden 1380 Stellenangebote gemeldet, gleich viele wie im Vormonat. Jedoch ist die Anzahl der offenen Arbeitsstellen um 90 auf 4730 Stellenagebote gesunken. „Im Zuge der Herbstbelebung konnten einige Stellen besetzt werden“, sagt Landskron. „Mit einem Plus von 700 Stellenangeboten im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Stellenbestand weiterhin sehr hoch.“

Im November waren im Bezirk Ulm insgesamt 8140 Personen arbeitslos gemeldet - 4150 Männer und 3990 Frauen. Im Vergleich zum Vormonat hat die Arbeitslosigkeit um 0,8 Prozent abgenommen. Das sind 60 Personen weniger. Im Vergleich zum November 2014 lag die Abnahme ebenfalls bei 0,8 Prozent - ein Rückgang von 70 Personen.

Landesweit ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat ebenfalls um 0,8 Prozent zurückgegangen. Im Unterschied zur Region ist dadurch die Arbeitslosenquote im Landeschnitt um 0,1 auf 3,6 Prozent gesunken.
 
Die einzelnen Personengruppen

Bei den Jüngeren unter 25 Jahren waren mit 810 Personen gut 50 junge Männer und Frauen weniger gemeldet als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote bei den unter 25-Jährigen sank von 2,5 auf 2,3 Prozent. Die gleiche Quote wie ein Jahr zuvor. Bei den Jugendlichen, die unter 20 Jahre alt sind, blieb die Quote mit 1,2 Prozent gleich zum Vormonat. Im Vorjahresmonat lag sie bei 0,9 Prozent.
 
Die Gruppe der über 50-Jährigen ist im Vergleich zum Vormonat um 30 auf 2850 Männer und Frauen zurückgegangen. Die Gruppe der über 55-Jährigen (1950 Arbeitslose) hat um 40 abgenommen. Zieht man die Vorjahreswerte dieser Personengruppen in Betracht, ist die Arbeitslosigkeit in der Gruppe der über 50-Jährigen um 130 Personen gesunken und in der Gruppe der über 55-Jährigen um 150 Personen.
 
Platz 2 Mit einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Ulm liegt die Region auch im November, gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Lörrach, auf Platz 1 in Baden-Württemberg. Platz 2 belegt der Agenturbezirk Rottweil- Villingen-Schwenningen mit einer Quote von 3,0 Prozent.
 
Die einzelnen Landkreise Der Kreis Biberach weist xmit 2,3 Prozent die beste Quote in Baden-Württemberg auf. Es folgen der Alb-Donau-Kreis sowie Tuttlingen und der Enzkreis (jeweils 2,6 Prozent). Im gesamten Kreisgebiet von Biberach gab es im November 2530 arbeitslose Frauen und Männer, gut 40 weniger als vor vier Wochen. 1410 (minus 40 Personen) gehörten dem Rechtskreis SGB III (Arbeitslosenversicherung) an und 1120 (minus zehn) zählten zum Rechtskreis SGB II (Grundsicherung). Im Vorjahresvergleich gesehen hat sich die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III nicht verändert, bei den SGB II-Kunden, für die der Landkreis Biberach zuständig ist, waren es 50 Arbeitslose mehr.
 
Alb-Donau-Kreis Hier waren im November 2780 Personen arbeitslos gemeldet, 70 weniger als im Oktober. Die Quote ist mit 2,6 Prozent gleich geblieben. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (1 580 Arbeitslose) gab es zum Vormonat eine Abnahme um knapp 60 Personen, gegenüber November 2014 ist die Personenzahl gleich geblieben. Im Jobcenter des Kreises waren 1210 Arbeitslose registriert, zehn weniger als im Vormonat und 60 mehr als im November des vergangenen Jahres.
 
Stadtgebiet Ulm Hier waren 2820 Menschen arbeitslos gemeldet - das sind 50 mehr als im Vormonat und 180 weniger als 2014. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,2 Prozent stabil doch weiterhin über dem Landeschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Quote um 0,4 Prozentpunkte gefallen. Zum Kreis der SGB III-Kunden zählen 1090 Arbeitslose. Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl um zwanzig und sank wiederum im Vergleich zum Vorjahr um 140. Vom Jobcenter Ulm wurden 1730 erwerbsfähige Hilfebedürftige betreut, ein Zuwachs zum Oktober um 30, zum Vorjahr eine Abnahme von 40 Männer und Frauen.

Quelle: Agentur für Arbeit Ulm
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