Kaum Veränderungen bei der Arbeitslosenquote

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Die Arbeitslosenquote ist im Bezirk Ulm leicht gesunken, im Kreis Neu-Ulm ist sie dagegen angestiegen. Das geht aus Pressemitteilungen der Agentur für Arbeit hervor.

Im Bezirk der Ulmer Arbeitsagentur waren 8568 Menschen arbeitslos, 38 weniger als im Oktober. Die Arbeitslosenquote liegt wie im Vormonat bei 3,0 Prozent. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth, zu deren Zuständigkeitsbereich auch der Kreis Neu-Ulm zählt, waren 6 654 Menschen als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote ist von 2,1 auf 2,2 Prozent leicht angestiegen.

Laut Alfred Szorg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ulm, sei der Rückgang der Arbeitslosigkeit zwar gering, aber Ulm hat die beste Quote im Land. Zum Jahresende könnte die Arbeitslosenquote saisonbedingt noch einmal ansteigen, dennoch geht Szorg davon aus, dass der Ulmer Agenturbezirk die niedrigste Quote in Baden-Württemberg behalten werde.

Im Stadtgebiet waren 2 670 Menschen arbeitslos, 80 weniger als im Oktober und 150 als noch vor einem Jahr. Dennoch blieb die Arbeitslosenquote mit 3,9 Prozent unter dem Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg, der bei 3,6 Prozent liegt.

Im Alb-Donau-Kreis sank die Arbeitslosigkeit um hundert Personen auf 3140 Arbeitslose. Die Quote blieb bei 2,9 Prozent stabil. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit) zählte die Statistik 1 760 Menschen, 70 weniger als im Oktober und 190 mehr als im Vorjahr.

Der Landkreis Neu-Ulm verzeichnete im November 2249 Arbeitslose, das sind 53 mehr als im Vormonat. Insgesamt wurden 1 576 Stellen zur Verfügung gestellt, das sind 242 mehr als im Oktober. Zwar gebe es mehr Arbeitslose als im Oktober, sagte Richard Paul, Leiter der Agentur für Arbeit Donauwörth in einer Pressemitteilung, dennoch hat der Landkreis mit einer Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent die zweitniedrigste überhaupt.

Laut der Pressemittlung der Agentur für Arbeit Ulm bestehe auf dem Arbeitsmarkt weiterhin eine starke Nachfrage. Regionale Arbeitgeber haben der Arbeitsagentur 1630 Stellen gemeldet, das sind 70 mehr als im Oktober und 18,5 Prozent mehr als 2015. Seit über 15 Jahren habe es nicht mehr so viele Stellenneuzugänge gegeben. Der Bestand sei auf 5460 offene Stellenangebote angewachsen.

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