Anton Gindele scheidet 2014 aus

Die Handwerkskammer Ulm braucht 2014 einen neuen Präsidenten. Anton Gindele will nach Erreichen der Altersgrenze keine zweite Amtszeit.

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Der Präsident der Handwerkskammer Ulm, Anton Gindele (64), strebt keine zweite Amtszeit an und beendet seine Amtsperiode somit satzungsgemäß nach fünf Jahren 2014. Die Satzung der Handwerkskammer sieht eine Altersgrenze von 65 Jahren für den Präsidenten vor. Gindeles Vorgänger Horst Schurr hatte versucht, die Satzung zu verändern, um eine weitere Amtszeit zu erlangen. Gindele hatte von vornherein klargemacht, dass er die Satzung in diesem Punkt respektiert. Beim Präsidentenamt in der Handwerkskammer handelt es sich im Gegensatz zur IHK nicht um ein reines Ehrenamt, vielmehr wird mit Verweis auf die hohe zeitliche Belastung eine monatliche Aufwandsentschädigung ausbezahlt, die an die Bezüge des Hauptgeschäftsführers gekoppelt ist und in Ulm zwischen 3000 und 4000 Euro liegen soll.

Wie es in einer Mitteilung heißt, hat die Vollversammlung die Entscheidung Gindeles mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Er habe sich stets für die Belange des Handwerks eingesetzt. Gindele ist außerdem Vorsitzender des Landesausschusses Bildungspolitik des baden-württembergischen Handwerkstags. Der Schreinermeister verfügt über einen Betrieb in Horgenzell bei Ravensburg, amtiert seit 2005 auch als Landesinnungsmeister der Schreiner.

Die Vollversammlung hat bei ihrer Sitzung außerdem Investitionen in die Bildungszentren in Ulm, Friedrichshafen und Schwäbisch Gmünd beschlossen, insgesamt zwei Millionen Euro. Diese Investitionen sind Teil eines Gesamtpakets von fünf Millionen Euro, das bis 2016 reicht. Es geht um die Neuausstattung der Werkstätten mit Maschinen und Arbeitsmitteln sowie die energetische Sanierung der Gebäude.

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