Angebot des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds kommt gut an

Der Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (DING) hat im 15. Jahr nach seinem Start beim Verkauf von Jahreskarten die 15.000er Marke erreicht.

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Treffen mit dem 15 000. Jahreskartenkunden, von links: DING-Geschäftsführer Thomas Mügge, Andreas Muss, Carmen Esche, Leiterin der Niederlassung Ulm der DB Zug-Bus RAB, und Andreas Ceder, Leiter Vertrieb und Kommunikation der SWU Verkehr. Foto: DING

Mitarbeiter des Donau-Iller-Nahverkehrsverbunds DING haben Andreas Muss aus Söflingen jetzt eine Geocaching-Grundausstattung überreicht: Er ist der 15.000. Kunde, der eine Jahreskarte gekauft hat. Muss nutzt seine Jahreskarte für Fahrten zwischen Ulm und Geislingen.

Seit Verbundstart habe der Anteil der Stammkunden im Berufsverkehr deutlich zugelegt, erläuterte DING-Geschäftsführer Thomas Mügge. "War 1998 nur ein Achtel der Fahrgäste mit einer Jahreskarte unterwegs, so fährt heute jeder Fünfte mit solch einer Dauerkarte."

Neben den Jahreskarten-Kunden nutzen täglich 40.000 Schüler Abokarten. Im Ding-Gebiet werden täglich 50.000 Schüler befördert. Allerdings sinke diese Zahl um ein bis zwei Prozent jährlich. Mügge: "Glücklicherweise können wir dies durch Zuwächse bei den Abo-Kunden ausgleichen." Warum boomt die Jahreskarte? Online sei sie einfach zu bestellen. Preislich sei sie günstig, Laupheim-Ulm zum Beispiel 956 Euro im Jahr, allein die Betriebskosten eines Personenwagens summierten sich für die selbe Strecke auf 1500 Euro; die Gesamtkosten fürs Auto seien weit mehr als doppelt so hoch. Zum anderen profitieren Fahrgäste von der ständigen Erweiterung des Tarifgebiets, angefangen von der Fusion der Verkehrsverbünde DING und BNV 2003 bis zur Integration der Stadt Geislingen in den Tarif zum 1. August.

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Kommentare

22.10.2013 19:23 Uhr

Jahreskarte in Wien preiswerter als in Ulm

Meldung aus 2012:
"Ab 1. Mai kostet die Jahreskarte der Wiener Linien nur mehr 365 Euro (375 Euro bei Ratenzahlung). ...
„Schon jetzt ist die Jahreskarte unsere beliebteste Ticketart, rund 40 Prozent unserer Fahrgäste sind mit einer Jahreskarte unterwegs. Aktuell zählen knapp 390.000 Menschen zu den Stammkunden der Wiener Linien“, berichtet Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl."

http://www.wienerlinien.at/eportal/ep/contentView.do/pageTypeId/9320/programId/11473/contentTypeId/1001/channelId/-8615/contentId/28616

In Ulm dagegen werden die Fahrpreise zum Jahreswechsel wahrscheinlich wieder einmal schneller als die Inflationsrate steigen, und vermutlich werden beim Fahrplanwechsel wieder ein paar Verschlechterungen im Angebot kommen.

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22.10.2013 16:56 Uhr

Beispiel Vorarlberg

"Bus- und Bahnfahren für einen Euro am Tag
von Sabrina Stauber

Die Grünen fordern eine Jahreskarte für 365 Euro. VN/Hofmeister
BREGENZ. (VN-sas) In einem Antrag ersuchen die Grünen die Landesregierung, gemeinsam mit der Vorarlberger Verkehrsverbund GmbH eine Tarifreform zu erarbeiten. Der „Tarifdschungel soll gelichtet“, eine Jahreskarte zum Preis von 365 Euro geschaffen werden. So wäre man für nur einen Euro pro Tag mit Bus und Bahn in ganz Vorarlberg mobil. Aktuell kostet die Jahreskarte 584 Euro."

http://www.vorarlbergernachrichten.at/lokal/vorarlberg/2012/09/20/bus-und-bahnfahren-fur-einen-euro-am-tag.vn

https://www.openpetition.de/petition/online/her-damit-die-365-euro-jahreskarte-fuer-vorarlberg

Vielleicht kann die SWP einmal recherchieren, warum in Vorarlberg eine so preiswerte Jahreskarte möglich ist und sachliche Gründe nennen, warum es das im DING-Gebiet nicht gibt.

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22.10.2013 16:24 Uhr

ist die Jahreskarte "günstig"?

"Warum boomt die Jahreskarte? Online sei sie einfach zu bestellen. Preislich sei sie günstig, Laupheim-Ulm zum Beispiel 956 Euro im Jahr"

Hier ein Vergleich mit Vorarlberg, das dieselbe Einwohnerdichte wie der Alb-Donau-Kreis hat:
"VVV-Jahreskarten wird es ab Jänner 2014 aber schon ab 96 Euro geben. Dieses günstigste Jahresticket erhalten junge Menschen bis 26 Jahre im ersten Jahr nach dem Führerschein. Mit der VVV-maximo-Jahreskarte um 365 Euro – sie gilt für das ganze Land samt Grenzorten in den Nachbarländern – wird der bisherige Preis 592 Euro massiv unterboten. "Um den Preis von fünf bis sechs Tankfüllungen steht jetzt das gesamte öffentliche Verkehrsnetz Vorarlbergs zur Verfügung – mit über 22 Millionen Linienkilometern und 1.900 Haltestellen", zieht Landesstatthalter Rüdisser einen eindrücklichen Vergleich."
http://www.meinbus.at/index.php?menuid=1&reporeid=107

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