Am Sonntag ist Premiere auf der Wilhelmsburg

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Das Stück "Der Hauptmann von Köpenick", das am Sonntag, 21 Uhr, auf der Wilhelmsburg Premiere feiert, schrieb Carl Zuckmayer 1930. Sein "deutsches Märchen" geht auf die wahre Geschichte des Schusters Voigt und seiner "Köpenickiade" am 17. Oktober 1906 zurück.

Handlung: Wilhelm Voigt hat wegen Dokumentenfälschung im Gefängnis gesessen. Arbeitslos und ohne Aufenthaltsgenehmigung - die erhält er nur, wenn er eine Arbeitsstelle nachweisen kann - steckt er im Teufelskreis. Nicht mal ausreisen kann er. Weil man ihn vor 20 Jahren aus dem Melderegister gestrichen hat, bekommt er keinen Pass. In seiner Verzweiflung besorgt er sich eine alte Uniform: Verkleidet als Hauptmann, unterstellt er sich im Vorübergehen eine Patrouille Soldaten und marschiert mit ihnen zum Rathaus in Köpenick, um seine bürokratischen Schwierigkeiten unbürokratisch zu regeln.

Inszeniert wird die Produktion des Theaters Ulm von Andreas von Studnitz. Britta Lammers gestaltet die Bühne, Mona Hapke die Kostüme.

Es spielen Jörg-Heinrich Benthien, Fabian Gröver, Christel Mayr, Raphael Westermeier, Tini Prüfert, Maximilian Wigger, Florian Stern, Sibylle Schleicher, Renate Steinle, Aglaja Stadelmann, Wilhelm Schlotterer und Gunther Nickles; als Statisten sind Auszubildende und Mitarbeiter der Wieland-Werke dabei.

Aufführungsdauer: rund zwei Stunden inklusive

einer Pause.

Nachtkritik: Eine kurze Rezension steht etwa eine Stunde nach der Premiere im Internet: swp.de

Der Voigt und ich, wir kennen uns
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