Am Jahnufer: Stützen schützen Proviantmagazin

Während der Neubau des Konzertsaals in der östlichen Neu-Ulmer Innenstadt mächtig in die Höhe wächst, gehts auf dem benachbarten Grundstück, wo die Ulmer Realgrund das Jahnufer neu bebaut, etwas langsamer voran.

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Während der Neubau des Konzertsaals in der östlichen Neu-Ulmer Innenstadt mächtig in die Höhe wächst, gehts auf dem benachbarten Grundstück, wo die Ulmer Realgrund das Jahnufer neu bebaut, etwas langsamer voran. Was wenig wundert, denn: Der Bauherr des neuen Konzertsaals, Wohnbau Kunze aus Langenau, konnte alle alten Gebäudeteile abreißen. Realgrund indes muss am Jahnufer zwei Proviantmagazine der Bundesfestung integrieren. In diesen historischen Gebäudeteilen wird in diesen Tagen gearbeitet, was von außen nicht zu sehen ist. Wie Dirk Bastian, der Projektverantwortliche bei der Realgrund, erklärt, werden zurzeit so genannte Mikropfahlgründungen vorgenommen. In die alten Gebäudeteile werden Betonpfähle integriert, auf denen der Neubau gründet. Diese Pfähle sorgen dafür, dass die Gebäudelast nicht auf den Proviantmagazinen liegt. Das Baufeld für die eingeschossige Tiefgarage ist schon ausgehoben, im Bereich am Donauuferweg sind bereits Anfänge des Hochbaus zu sehen. Sofern es die Witterung zulässt, soll es jetzt Schlag auf Schlag gehen. Das Richtfest könnte im zweiten Quartal 2014 stattfinden. Die Wohnungen sollen Anfang 2015 bezugsfertig sein. Bastian: "Wir sind im Plan."

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Kommentare

16.10.2013 09:42 Uhr

Altes zerstört

" In die alten Gebäudeteile werden Betonpfähle integriert, auf denen der Neubau gründet"

Also Betonpfähle durch gehauen. Auch so wird altes zerstört, damit der Investor seinen Gewinn macht. Statt Naherholung jetzt Gelddruckmaschine für Reiche.
Traurig, dass Ulm und Nu mit der historischen Bausubstand so umgehen. Andere Städte wären froh, wenn sie so etwas hätten.

So, wie beim Blaubeurer Tor. Eine Schande, so was.

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