Als Politiker und Feuerwehrmann in Ulm

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Selten steht Innenminister Reinhold Gall (Zweiter von rechts) vor einem solch tonnenschweren Feuerwehrkranwagen wie in Ulm. Hier zusammen mit (von links) Reiner Schlumberger (stellvertretender Kommandant), Alexander Wetzig (Bürgermeister), Martin Rivoir (SPD), Stadträtin Dorothee Kühne (SPD) und Hansjörg Prinzing (Kommandant). Foto: Lars Schwerdtfeger

Ulm verfügt wie selten eine Stadt in Baden-Württemberg nicht nur über eine große Manpower bei der Feuerwehr, sondern die derzeit 53 hauptamtlichen Feuerwehrmänner und die rund 500 Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehren in den Ortsteilen arbeiten im Ernstfall auch reibungslos Hand in Hand. Dies lobte der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall gestern ausdrücklich beim Besuch der Ulmer Feuerwache: "Eine respektable Leistung." Gall kann dies beurteilen, denn er ist selbst in seinem Heimatort bei Heilbronn als Feuerwehrmann aktiv. Neuigkeiten brachte der SPD-Politiker nicht mit aus Stuttgart. Schließlich hat der Ulmer Kommandant Hansjörg Prinzing selbst angeregt, dass langfristig eine fürs Land zentrale Hardware-Plattform installiert werden müsste, an die die jeweiligen ortskundigen integrierten Rettungsleitstellen mit ihrer Software andocken. Es sei auf Dauer zu teuer, in den Städten jeweils die Computertechnik immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen, sind sich Feuerwehrchef und Minister einig. Beide haben jedoch noch kein Modell parat, wie man mehr Bürger "mit internationalen Wurzeln" und mehr Frauen für die Feuerwehr gewinnen kann.

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