Erste positive Bilanz des Weihnachtsmarkts

Die Stadt Ulm zieht eine erste positive Bilanz des Weihnachtsmarkts. Auch der Adventssamstag sei schonmal gut gelaufen.

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Erste Bilanz vom Weihnachtsmarkt fällt positiv aus.  Foto: 

Das erste Adventswochenende in Ulm ist gut gelaufen. Davon berichten in einem bemerkenswerten Schulterschluss nun alle Akteure: vom Rathaus über das City-Marketing bis zur Polizei. Zuletzt hatte es bekanntlich noch Konflikte zur Einschätzung der Sicherheitslage gegeben.

Auch die erste Woche auf dem Weihnachtsmarkt ist nach Beobachtungen der Stadt gut verlaufen: Die Beschicker zeigen sich demnach „sehr zufrieden mit dem Verlauf der ersten Tage“. Das Wochenende war „über alle Sortimentsbereiche“ erfolgreich, sagt Jürgen Eilts vom Veranstalter Ulm-Messe in einer Mitteilung: „Der am späten Sonntagnachmittag einsetzende Schneefall war dann noch das i-Tüpfelchen auf der vorweihnachtlichen Stimmung auf dem Münsterplatz.“ Die Besucher hätten sich offenbar auf die diesmal recht kurze Marktdauer eingestellt. Auch die Umstellung des Wochenmarkts am Samstag habe gut funktioniert.

Für die Händlerschaft äußert sich Citymanager Henning Krone ebenfalls zufrieden. Am ersten Adventswochenende seien viele Schweizer und Italiener in der Stadt unterwegs gewesen: „Natürlich ist noch Luft nach oben.“

Fünf Vorfälle registriert

Wie 2016 sind auch diesmal Busse und Tram an den Adventssamstagen gratis – ein Angebot, das sich die Stadt 120 000 Euro kosten lässt und das, wie es heißt, wieder gut angenommen wurde. Es habe auf den SWU-Linien spürbar mehr Fahrgäste im Vergleich zu einem normalen Samstag gegeben: vor allem von 10 bis 14 Uhr – auch wegen des Wochenmarkts – und dann wieder ab etwa 17 Uhr zum Weihnachtsmarkt.

Auf den Park & Ride-Parkplätzen wollten Umsteiger teils Tickets kaufen und freuten sich über den Nulltarif, berichtet SWU-Sprecher Bernd Jünke. Der Verkehr sei recht flüssig gelaufen.

Diebe greifen in die Taschen

Aus polizeilicher Sicht ging es in der ersten Woche des Weihnachtsmarkts ebenfalls relativ ruhig zu. Auch die aus dem Märchenwald „entführte“ Reh-Figur konnte rasch gefunden werden. Nur fünf Vorfälle wurden registriert: Am Dienstag hatte eine Frau ihren sechsjährigen Sohn als vermisst gemeldet. Sie hatte das Kind in der Nähe der Krippe auf dem Weihnachtsmarkt aus den Augen verloren. Die Polizei suchte auf dem Weihnachtsmarkt und in der Umgebung nach dem Buben. Der kam eine gute Viertelstunde später unversehrt zu Hause bei der erleichterten Mutter an. Zudem gab es vier Diebstähle. Zwei wurden von Zeugen beobachtet, so dass die Täter rasch ermittelt wurden. In zwei anderen Fällen hatten Diebe in die Taschen von Besuchern gegriffen. Die Polizei empfiehlt: Geldbeutel und Wertsachen nah am Körper tragen.

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