Alb-Bahnhof und Südbahn unter einen Hut bringen

Der auf der Laichinger Alb geplante Bahnhalt an der ICE-Neubaustrecke darf keine negativen Folgen für die Südbahn haben. Das fordert der Interessenverband Südbahn.

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Für den Halt - offizieller Name: "Bahnhof Merklingen (Schwäbische Alb)" - benötigten die schnellen Regionalzüge zweieinhalb Minuten, nach Ansicht des Verbands "eine offene Flanke im Fahrplankonzept" der Strecke Stuttgart- Ulm-Friedrichshafen-Lindau. Das Landesverkehrsministerium wird deshalb zu einer Klärung aufgefordert: Wie sollen die zweieinhalb Minuten ausgeglichen werden?

Darauf antwortet Ministerialdirektor Uwe Lahl: "Wir arbeiten an Lösungen, die den Zughalt in Merklingen und die berechtigten Interessen der Südbahnanrainer unter einen Hut bringen." Das Land als Besteller des Schienenpersonennahverkehrs habe großes Interesse an einem funktionierenden Fahrplan und funktionierenden Anschlüssen. Das Angebot auf der Südbahn solle nach deren Elektrifizierung unter anderem mit schnelleren Zügen verbessert werden. So sei ab 2021 eine zusätzliche stündliche Expresslinie vorgesehen. Die Reisezeit zwischen Stuttgart und Bodensee werde um etwa 40 Minuten auf gut 90 Minuten verkürzt. Sowohl der Interessenverband als auch Lahl fordern das Bundesverkehrsministerium zur baldigen Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zur Südbahn-Elektrifizierung auf.

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