Großeinsatz an List-Schule: Der Amok-Fehlalarm im Ticker

Bei dem Großeinsatz an der Friedrich-List-Schule in Ulm hat es sich um einen Fehlalarm gehandelt. Zunächst waren die Einsatzkräfte von einem Amoklauf ausgegangen.

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    Polizeiaufgebot in der Ulmer Innenstadt: Der Bereich rund um die Volkshochschule wurde abgesperrt. Foto: 
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    Rund um die Friedlich-List-Schule sperrte die Polizei alles ab. Foto: 
  • Eine Leserin schickte uns Bilder aus der Schule, die ihre Tochter in der Schule gemacht hat. Die Schüler haben sich verbarrikadiert. Der Schülerin geht es nach Aussagen ihrer Mutter gut. 3/4
    Eine Leserin schickte uns Bilder aus der Schule, die ihre Tochter in der Schule gemacht hat. Die Schüler haben sich verbarrikadiert. Der Schülerin geht es nach Aussagen ihrer Mutter gut. Foto: 
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    14:40 Uhr: Der Kornhausplatz ist wieder freigegeben. Eltern und Schüler treffen sich dort. Foto: 
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Am Dienstag ist an der Friedrich-List-Schule in Ulm um kurz nach 12 Uhr ein „Alarm für besondere Gefahrenlagen“ ausgelöst worden. Das teilte die Polizei gegen 15 Uhr in einer Pressemitteilung mit. Es hat sich um einen Fehlalarm gehandelt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort.

Im Video fasst Polizist Rudi Bauer die Ereignisse zusammen:

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Der Live-Ticker der SWP-Online-Redaktion:

Update: Die Schüler können zu ihren Eltern

Die Notfallseelsorge ist vor Ort und kümmert sich auf Wunsch um die Schüler und Lehrer.

Ein Beitrag geteilt von Südwest Presse (@suedwest_presse) am

Update: Einige Schüler berichten

„Nach dem Alarm haben wir uns im Klassenzimmer verschanzt und die Türe verriegelt. Es hat dann eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis wir wussten, dass es ein Fehlalarm ist.“ Lia (16 Jahre).

„Uns wurde gesagt, dass wir sofort in Klassenzimmer gehen sollen und die Türe mit Tischen und Stühlen zustellen. Das haben wir dann sofort gemacht.“ Burak (17 Jahre).

„Wir dürfen jetzt glücklicherweise nach Hause. Wer möchte kann sich aber auch noch von der Seelsorge betreuen lassen.“ Dennis (17 Jahre).

Update: Die Lage an der Friedrich-List-Schule beruhigt sich

Update 14:18 Uhr: Polizei gibt Entwarnung

Die Polizei gibt Entwarnung: Kein Amoklauf an der Friedrich-List-Schule in Ulm.

Update 13:50 Uhr: Amoklage bestätigt

Bestätigt ist inzwischen, dass es an der Friedrich-List-Schule eine Amoklage gibt. Gerhard Semler von der Stadt Ulm steht mit Schulleiter Markus Pfeil und dem Sekretariat in Kontakt. „Die Lage in der Schule ist ruhig. Die Schüler haben sich in den Klassenzimmern eingeschlossen.“

Wie es der Alarmplan vorsieht, wurden die angrenzenden Schulen und Kindergärten informiert und entsprechend die Klassenzimmer versperrt. „Polizei und Feuerwehr haben die kompletten Pläne der Schule und wissen genau, wo sie hinmüssen“, ergänzt Semler. In der AG Amok sei dies nach Winnenden alles entsprechend vorbereitet und jede Schule gefilmt worden.

Update 13:06 Uhr: Großaufgebot der Polizei

Zur Zeit ist sehr viel Polizei im Bereich der Volkshochschule unterwegs. Die Beamten klären die Lage im Moment, sagte Polizeisprecher Jürgens. Bei Twitter meldeten sich die Ordnungshüter und bestätigte einen Alarm an einer Schule.

Augenzeugen berichteten von Polizisten mit Maschinenpistolen. Die Polizei sperrte den Bereich rund um die Friedrich-List-Schule ab, auch die Straße Hafenbad war komplett gesperrt. Rund um das Müller-Parkhaus ging nichts. Im Verlauf des Einsatzes rückte immer mehr Polizei in Kleinbussen und in Zivilwagen an, auch die bayerische Polizei war im Einsatz. Ein Hubschrauber flog über der Innenstadt.

Schüler der Friedrich-List-Schule berichteten, dass ein Amokalarm ausgelöst worden sei, das sei im vergangenen Schuljahr schon mal passiert. Damals hatte es sich um einen Fehlalarm gehandelt.


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Kommentare

12.09.2017 23:57 Uhr

Großeinsatz an List-Schule

Es scheint kein Fehlalarm sondern eine Übung gewesen zu sein. Egal. Hauptsache das Resultat war erfogreich & beruhigend für einen möglichen Ernstfall.

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