Aktionstag gegen den Schmerz

Wie können akute oder chronische Schmerzen diagnostiziert und therapiert werden? Das Schmerzzentrum Ulm lädt zum "1. Ulmer Schmerztag" ein.

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Dr. Hannes Hofbauer: Situation der Schmerzpatienten verbessern. Foto: Uni-Klinikum

Schmerzen im Kopf oder im Rücken, Schmerzen in Verbindung mit Tumorerkrankungen - Schmerzen können vielfältig sein. Zwischen 8 und 16 Millionen Menschen in Deutschland leiden beispielsweise an chronischen Schmerzen. Der "1. Ulmer Schmerztag" am Dienstag, 4. Juni, befasst sich mit Schmerzen aller Art - und zwar von 13 bis 16.45 Uhr im Haus der Begegnung, Grüner Hof 7.

Experten des Uni-Klinikums Ulm und des Universitäts- und Rehabilitationskrankenhauses Ulm (RKU) referieren darüber, wie verschiedene Arten von Schmerzen entstehen, und erklären, wie sie diagnostiziert und behandelt werden können. Wobei die Diagnose chronischer Schmerzen oft lange dauere und rund 20 Prozent der Patienten die Behandlung als unzureichend bezeichneten, sagt Dr. Hannes Hofbauer, stellvertretender Sektionsleiter des Bereichs Schmerztherapie in der Klinik für Anästhesiologie am Uni-Klinikum. "Diese unbefriedigende Situation ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken, ist das Ziel des bundesweiten Aktionstages. Wir möchten damit einen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Schmerzpatienten leisten."

Nach den jeweils rund 30-minütigen Vorträgen besteht ausreichend Gelegenheit zur Diskussion mit den Medizinern. Die Vorträge am Dienstag im Einzelnen:

13 Uhr, Schmerz ohne körperliche Befunde - geht das? Dr. Michael Noll-Hussong, Uni-Klinikum Ulm.

14 Uhr, Rückenschmerz - was tun, wenn das Kreuz zwickt? Prof. Balkan Cakir, RKU.

15 Uhr, Kopfschmerz - nicht schon wieder oder doch alles nur eingebildet? Dr. Sigurd Süßmuth, RKU.

16 Uhr, Tumorschmerz - muss das sein? Dr. Hannes Hofbauer, MBA, Uni-Klinikum Ulm.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

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