Akrobaten kommen gern nach Ulm (FOTO kommt Di)

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Gestern wurde das Zirkuszelt auf dem Festplatz in der Friedrichsau aufgestellt.  Foto: 

Seit gestern wird das Zirkuszelt auf dem Festplatz in der Friedrichsau aufgebaut. Gemütlich wie im Wohnzimmer soll es werden, deshalb werden auch ein Holzboden und Teppiche ausgelegt, sagt Programmdirektor Matthias Bergstaedt. Die Eintrittspreise seien seit fünf Jahren gleich – 18, 26 und 35 Euro, ermäßigt 15, 24 und 30 Euro. „Und das trotz der hohen Fixkosten, denn Weltklasseartisten verursachen nicht nur eine teure Logistik, sondern müssen auch finanzielle Anreize haben“. Aber: „Es hat sich in Artistenkreisen herumgesprochen, dass die Ulmer ein besonders gutes Publikum sind.“

Menschen verschwinden

Zum Weihnachtszirkus kommen aber nicht nur Besucher aus der Region. Eine Reisegruppe aus Irland habe sich angemeldet, außerdem Schweizer und Österreicher. Für das Programm in der Manege werden 35 Künstler und Akrobaten aus 20 Ländern erwartet. Neu ist dieses Mal – zum zehnjährigen Bestehen  – die Magic Show. Der Spanier Israel Santos lässt Menschen, Tiere oder große Gegenstände „verschwinden“. „Santos gehört derzeit zu den ganz großen Zauberkünstlern weltweit“, sagt Bergstaedt.

Wieder dabei ist die italienische Clown-Familie Sterza, weil sie dem Ulmer Publikum so gut gefallen habe. „Wir mussten früh anfragen, denn diese Clowns sind ziemlich ausgebucht“, sagt Zirkusdirektor Veno Mendes. Was einen guten Clown ausmacht, könne man nicht pauschal sagen. Er muss ganz einfach beim Publikum ankommen. „Mir persönlich gefällt der klassische Clown besser, aber die Besucher finden Comedians  klasse, und der Wille des Publikums ist für uns ausschlaggebend.“

Das vergangene Jahr sei von der Besucherzahl her – konkrete Angaben gibt es keine – das beste gewesen, obwohl das Wildtierverbot bereits galt. „Unser Schwerpunkt war aber schon immer Weltklasse-Artistik und deshalb halten uns die Zuschauer auch die Treue. Wir haben viele Stammbesucher, die wir schon kennen“, schwärmt Bergstaedt. Zirkusdirektor Mendes selbst wird dieses Mal zumindest wieder Pferde, Dromedare und Lamas zeigen.

Zu seinem Leidwesen sei im vergangenen Jahr die tägliche Tierschau sehr schlecht besucht gewesen. Bergstaedt gibt dem Wildtierverbot die Schuld, wenngleich bei der Tierschau des Weihnachtszirkus schon seit ein paar Jahren keine Elefanten mehr zu sehen waren. Aber: „Ziegen und Hunde wollen die Leute nicht sehen, das haben sie zu Hause auch.“

Vorstellungen Premiere ist am 21. Dezember um 19.30 Uhr, Vorpremiere zugunsten der Aktion 100 000 um 14 Uhr. Vorstellungen sind sonst jeweils um 15.30 und 19.30 Uhr. Ermäßigter Familientag ist am 22. Dezember. An Heiligabend ist keine Vorstellung, aber Tag der offenen Tür (13 bis 16 Uhr).

Tierschau Täglich von 10 bis 14 Uhr ist Tierschau. Die Zirkuskasse ist ab Freitag, 10 Uhr, geöffnet. Karten gibt’s an den Vorverkaufsstellen und bei der SÜDWEST PRESSE,  Tickets für die Vorpremiere nur bei der SÜDWEST PRESSE.

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