Aidshilfe wird 30 Jahre

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Seit 30 Jahren gibt es die Aidshilfe Ulm/Neu-Ulm/Alb-Donau. Sechs fest angestellte Mitarbeiter und mehr als 30 Ehrenamtliche sind dort tätig, um zu beraten, zu betreuen und um Präventionsarbeit zu machen, unter anderem an Schulen. Betreut wurden im vergangenen Jahr 113 Personen, darunter waren 32 Erstkontakte. Die Stadt unterstützt den Verein jährlich mit rund 36 000 Euro. Den Zuschuss wird es auch 2018 geben, das haben die Stadträte jetzt beschlossen.

Quer durch alle Fraktionen zog sich das Lob für die Arbeit der Aidshilfe, die seit diesem Jahr auch Prostituierte berät. Für das Projekt „Ela“ zahlt die Stadt zusätzlich 60 000 Euro, wie berichtet. Einige Räte sagten, dass sie gern einen Zwischenbericht über die Ela-Arbeit hätten. Sie wurden von der Verwaltung auf die erste Jahreshälfte 2018 vertröstet, wenn auch über die Auswirkungen des neuen Prostitutiertenschutzgesetzes auf die Stadt berichtet werden soll.

Dr. Hans-Walter Roth (CDU) verband mit der Anerkennung für die „Top-Arbeit, die die Aidshilfe seit 30 Jahren hier leistet“,  aber eine Kritik im größerem Rahmen: „Der Bund verdient jedes Jahr 120 Millionen Euro durch Aids-Medikamente über die Mehrwertsteuer. Warum gibt der Bund das Geld nicht sachgerecht für die Versorgung Aidskranker aus?“ Für Roth wäre das eine Entlastung der Kommunen.

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