Acht Parkplätze entfallen zugunsten von Schutzstreifen für Radler

Um das Radeln sicherer, bequemer und letztlich attraktiver zu machen, werden weitere Schutzstreifen im Stadtgebiet markiert.

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Die städtischen Arbeiter rücken jetzt in folgenden Gebieten an, um Schutzstreifen für Radfahrer zu markieren:

Söflingen: Markiert wird ein Radfahrstreifen auf der Südseite der Neuen Gasse von der St.-Leonhard-Kapelle bis zur Tramhaltestelle "Sonnenstraße". Zugunsten der Radler entfallen acht Parkplätze auf der rechten Fahrbahnseite (Richtung Osten). Ein neuer Radlerstreifen wird auf der Nordseite der Uhrenmachergasse ab der Sonnenstraße als Fortsetzung des Streifens aus Richtung Stadtmitte markiert. Die bisherige Verkehrsführung in Richtung Stadtmitte über die Straße Bei den Quellen entfällt. Damit verbessere sich die Situation für Radler, Straßenbahn, Ein- und Ausparkende sowie Fußgänger grundlegend, schreibt die Stadtverwaltung.

Eselsberg: Teilweise wird die Radweg-Benutzungspflicht im Bleicher Hag und im Lehrer-Tal-Weg aufgehoben. Stattdessen gibt es gemeinsam genutzte Geh- und Radwege. Stadteinwärts wird im Bleicher Hag ein neuer Schutzstreifen angelegt. Einen neuen Schutzstreifen wird es auch im Lehrer-Tal-Weg geben.

Hochsträß: Außerdem werden in Ermingen und Eggingen Schutzstreifen mit Anschluss ans überörtliche Wegenetz angelegt.

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Kommentare

23.10.2013 18:45 Uhr

Worte herumdrehen?

Was ist an ihrer Aussage: "Sehr gut, es werden wieder.....

diese bevorzugt die nichts für den Straßenbau beitragen." denn falsch zu verstehen?
Wer trägt denn nichts zum Straßenbau bei?
Kinder, Schüler, Arbeitslose,Rentner,...
Wer trägt dazu bei:
Steuerzahler
Wo die Logik ihrer Aussage liegen soll, erschließt sich mir nicht!
Wenn immer mehr Menschen aus Umweltschutzgründen und aus sinnvoller Ökonomie heraus, ihre Wegstrecken mit dem Fahrrad erledigen, so muss eine entsprechende Infrastruktur für sie geschaffen werden.
Und zwar aus Steuermitteln, denn dafür bezahlen wir sie schließlich.
Es muss Fahradfahrenden ein sicherer und schneller Verkehrsweg geschaffen werden.
Für Autos gibt es in der Innenstadt immer weniger Notwendigkeit, da dafür öffentliche Verkehrsmittel in Ulm immer besser ausgebaut werden.

Dass in Ulm Parkplätze rar sind, ist dagegen ein ganz anderes Thema.
Doch sich über 8 Parkplätze aufzuregen, wenn bereits Hunderte fehlen, ist wenig zielführend!
Wer Individualverkehr aus der Innenstadt verringern will, muss in den Randzonen ein reizvolles Angebot an Parkraum bieten. Nicht allein die Parkplatzanzahl, sondern auch interessante ÖPNV-Tickets und frauen- und familienfreundliche Parkplatzgröße gehören zu einem solchen Konzept dazu. Eine kombinierte Parklösung für Autos und Fahrräder zum Umsteigen sind auch ein denkbarer Anreiz, um eine menschenfreundlichere Innenstadt zu schaffen.

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22.10.2013 08:45 Uhr

Antwort auf „Bevorzugung?”

Halt Herr Gärtner,

nicht schon wieder das Wort im Munde umdrehen, und Dinge unterstellen die nie gesagt wurden!
Hier geht es um Radfahrer, für die man Wegeraum einrichtet und den Autofahrer gängelt. Parkplätze weg zu machen ist keine Lösung, denn diese Autos werden nicht weniger davon, und diese werden sich irgendwo Platz suchen, dann vielleicht sogar zu Lasten von Fußgängern.

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21.10.2013 21:22 Uhr

Bevorzugung?

Kinder und Fußgänger brauchen nach ihrer Logik also ebenfalls keine Bevorzugung?
Was ist denn das für eine eigenartige und spezielle Sicht von Sozialstaat und Gesellschaft?

Alle die Steuern zahlen, haben Anteil an der Finanzierung der Infrastruktur.
Wie kommen sie daher darauf, dass Straßen den Autos gehören?
Straßen gehören allen!
Nur weil Autos und ihre Fahrer/innen die Straßen die meiste Zeit des Jahres nutzen dürfen,
BESITZEN sie diese noch lange nicht.
Ich bin der Meinung, dass Straßen öfter für Veranstaltungen, wie Raves, Straßenfeste, Musikumzüge oder Tanzveranstaltungen genutzt werden sollten, um die Besitzverhältnisse wieder in ein vernünftiges Mass zu rücken!

http://einewelt.upb.de/index.php?id=125&tx_ttnews[tt_news]=40&cHash=fc93acfa4eb292a6554249930355b9a6

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21.10.2013 18:09 Uhr

Sehr gut, es werden wieder.....

diese bevorzugt die nichts für den Straßenbau beitragen. Weiter so, dann fahren bald alle wieder auf Lehmpisten und Schotterstraßen.

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21.10.2013 09:44 Uhr

Hurra! Wieder ein paar Parkplätze weniger!

Wieder ein paar Parkplätze weniger 'für die Bequemlichkeit der Radfahrer'.

Klar - es ist nicht gerade nett, zwischen Lastern und Bussen eingeklemmt zu sein. Aber man könnte die Parkplätze doch auch einfach verlegen, oder?

Immerhin: Hoffentlich fahren die Radler auf den neuen Streifen sicher. Das ist mal sehr wichtig!

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