„Drei Dinge“ mit Peter Foschum zum Internationalen Asteroiden-Tag

Heute ist Internationaler Asteroiden-Tag. Peter Foschum von der Astronomischen Arbeitsgruppe Ulm über kosmische Einschläge und andere Gefahren.

|
Peter Foschum fürchtet Überwachung mehr als Asteroiden.   Foto: 

Peter Foschum ist 59, Entwicklungsingenieur und seit vielen Jahren in der Astronomischen Arbeitsgruppe Ulm aktiv. Warum wir ihn interviewen? Weil heute „Internationaler Asteroiden-Tag“ ist. Klingt ja lustig. Ist aber ernst gemeint und von den Vereinten Nationen als offizieller Gedenktag anerkannt. Er soll uns daran erinnern, dass ein kosmischer Einschlag jederzeit möglich und dann Schluss mit lustig ist  – die Dinosaurier lassen grüßen.

Drei Gründe, warum man den Welt-Asteroiden-Tag begehen sollte.

Weil ein einziger Asteroid unsere Zivilisation auslöschen kann. Weil alle derzeitige Technik gegen diese zerstörerischen Kräften nichts ausrichten kann. Weil eine gute Idee zur Vermeidung eines Impacts viel Geld kostet und eine vorausschauende Planung voraussetzt.

Drei   Möglichkeiten, sich vor Asteroiden-Einschlägen zu schützen.

Da kenne ich keine!

Drei Weltuntergangsszenarien, die Sie für wahrscheinlich halten.

Blödheit und Krieg um Rohstoffe und Energie. Die Menschheit zerstört ihre ökologischen Lebensgrundlagen. Donald Trump bleibt noch länger Präsident und Angela Merkel wird wiedergewählt.

Drei Namen für Asteroiden, die Sie vergeben würden.

Ulm. Söflingen. Baden-Württemberg – um den Bayern eins auszuwischen.

Drei hässliche Orte in Ulm, an  denen ein Asteroideneinschlag nicht schaden würde.

Kann ich mir auch was in Neu-Ulm aussuchen?

Drei Dinge, die Ihnen Angst machen.

Die Anti-Terror-Notstandsgesetze unserer Politiker und die zunehmende Überwachung durch die Digitalisierung der Gesellschaft. Dass die „Gläubigen“, egal welcher Konfession, noch mehr Leid über die Menschheit bringen. Dass bei der Hitze die Biergärten schließen.

Drei Science-Fiction-Filme, die Sie lieben.

Ijon Tichy: Raumpilot. Mars Attacks. 2001 Space Odyssey von Stanley Kubrick – den kann man immer wieder anschauen, ohne ihn je zu verstehen.

Drei  Planeten/Sterne, zu denen Sie gerne aufbrechen würden.

Zur Andromeda Galaxie, um die Milchstraße in voller Schönheit zu sehen. Zu einem Planeten mit einer friedlichen, hoch entwickelten Zivilisation. Per Anhalter auf der Enterprise durchs All fliegen und die verschiedenen Arten von Leben auf anderen Planeten erforschen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung
Kommentieren

Kommentare

30.06.2017 08:32 Uhr

Gefahr aus dem All

Die Sache ist 1000 mal schlimmer als Ihr denkt. Dr. Dr. Walter von Lucadou, Leiter der parapsychologischen Beratungsstelle Freiburg, kennt das ganze Ausmaß, aber niemand interessiert das, schon gar keinen Politiker.

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Kirchen-Schmierereien waren ein Aufschrei gegen Autoritäten

Drogen, Schulversagen und Probleme im Elternhaus: Das waren die Motive eines 20-Jährigen, der im Frühjahr drei Kirchen im Illertal mit Schriftzügen wie „Heil Satan“ beschmiert hatte. Jetzt geht er in eine Langzeittherapie. weiter lesen