"Bündnis Atomausstieg" macht auf Gefahren aufmerksam

"Bei einem Atomunfall ist Katastrophenschutz Augenwischerei" sagt Uta Wittich vom Ulmer "Bündnis Atomausstieg". Sie und andere Mitglieder haben sich am Samstag in der Hirschstraße positioniert, um Passanten auf die Gefahren eines GAUs aufmerksam zu machen.

|
Wenn das Atomkraftwerk in Gundremmingen havariert, hätten nur die Menschen eine Chance auf effektive Hilfe, die mittlere Strahlung abbekommen haben. Darauf machten die Demonstranten in der Hirschstraße aufmerksam. Foto: Volkmar Könneke

Das Atomkraftwerk in Gundremmingen ist das letzte vom "Typ Fukushima", das in Deutschland noch in Betrieb ist. Falls es zum GAU komme, sehe es für die meisten Menschen im weiteren Umkreis trübe aus. Um das zu verdeutlichen, wurden Passanten in drei Gruppen eingeteilt: schwach, mittel und stark verstrahlte. "Nur die mittleren würden im Ernstfall dekontaminiert", erklärt Wittich. Für die stark verstrahlten komme jede Hilfe zu spät, die schwach verstrahlten bekämen Jodtabletten - die aber nur wirken, wenn man sie rechtzeitig einnimmt und auch nur die Schilddrüse vor radioaktivem Jod schützt, nicht aber vor der restlichen Strahlung. Daher fordert das "Bündnis Atomausstieg", das AKW Gundremmingen abzuschalten - und zwar sofort. Info Eine Demo findet am 9. März ab 14 Uhr auf dem Marktplatz Günzburg statt. Einen Vortrag zum Thema gibt es schon am Dienstag, 26. Februar, ab 20 Uhr in der vh Ulm.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Wegen Aufnahmeritualen entlassene Soldaten legen Berufung ein

Im Juli hatten Verwaltungsrichter die Entlassung von vier Soldaten der Pfullendorfer Kaserne für rechtens erklärt. Dagegen gehen die Soldaten jetzt in Berufung. weiter lesen