"Zu Besuch bei" der Ulmer Müllabfuhr
Ulm. „Zu Besuch bei…“ heißt die Serie der SÜDWEST PRESSE Online-Redaktion, in der wir Personen und Orte in Ulm und der Region vorstellen, die viele nicht kennen, jedoch einen Besuch wert sind. Heute: Zu Besuch bei den Entsorgungsbetrieben Ulm (EBU).
Durchschnittlich produziert ein Einwohner in Deutschland 560 Kilogramm Müll pro Jahr. Doch was passiert mit unseren Abfällen? Wer kümmert sich darum, dass unsere Mülltonnen immer wieder geleert werden? Wir sind diesen Fragen nachgegangen und haben die Mitarbeiter der EBU besucht.
Wendelin Huber, Sachgebietsleiter der Stadtreinigung, Abfallwirtschaft und Fuhrpark, ist seit über 32 Jahren in diesem Bereich tätig: "Nach wie vor macht mir meine Aufgabe viel Spaß". Was die Leute so alles wegschmeißen? Huber hat schon so einiges gesehen. Von normalem Hausmüll, über Spritzen bis hin zur Munition. "Es gibt Ecken, an denen gerne Müll 'wild' abgeladen wird. Zum Beispiel Containerstandorte und in der warmen Jahreszeit leider auch die Donauwiese", erzählt er.
Vorbildlich seien die Ulmer jedoch im Bereich der Mülltrennung und des Recyclings. Der Müll der Stadreinigung und der Restmüll der Müllabfuhr werden in das Müllheizkraftwerk im Donautal gefahren und thermisch verwertet. Der Biomüll wird in Grimmelfingen kompostiert.
Ein weiterer Mitarbeiter, der schon seit über 30 Jahren bei der EBU arbeitet, ist Entsorgungsarbeiter Pietro Calabrese. Er ist für den praktischen Teil der Müllentsorgung zuständig. Mit Leichtigkeit sind Calabrese und seine Kollegen am Werk, wenn sie die Tonnen auf den Müllwagen laden. Da wird schon mal gescherzt oder auch getanzt, wenn sie hinten auf dem Müllwagen von Haus zu Haus fahren.
Besonders im Winter und Hochsommer kann der Job ganz schön anstrengend sein. Aber das macht Calabrese nichts aus, denn er weiß wie man sich kleiden muss, um bei jedem Wetter gut arbeiten zu können: Im Winter sind es zwei Paar Handschuhe, im Sommer Taschentücher unter der Kappe.
In 32 Jahren hat er auch schon so einiges erlebt. Unvergssen, als ihm eine Ratte aus einer Mülltonne ins Gesicht sprang und das Gesicht zerkratzte. "Ich musste ins Krankenhaus und die haben mich geimpft", erzählt er und lacht.
Sehen Sie dazu auch unser Video: Zu Besuch bei der Müllabfuhr.
Wendelin Huber, Sachgebietsleiter der Stadtreinigung, Abfallwirtschaft und Fuhrpark, ist seit über 32 Jahren in diesem Bereich tätig: "Nach wie vor macht mir meine Aufgabe viel Spaß". Was die Leute so alles wegschmeißen? Huber hat schon so einiges gesehen. Von normalem Hausmüll, über Spritzen bis hin zur Munition. "Es gibt Ecken, an denen gerne Müll 'wild' abgeladen wird. Zum Beispiel Containerstandorte und in der warmen Jahreszeit leider auch die Donauwiese", erzählt er.
Vorbildlich seien die Ulmer jedoch im Bereich der Mülltrennung und des Recyclings. Der Müll der Stadreinigung und der Restmüll der Müllabfuhr werden in das Müllheizkraftwerk im Donautal gefahren und thermisch verwertet. Der Biomüll wird in Grimmelfingen kompostiert.
Ein weiterer Mitarbeiter, der schon seit über 30 Jahren bei der EBU arbeitet, ist Entsorgungsarbeiter Pietro Calabrese. Er ist für den praktischen Teil der Müllentsorgung zuständig. Mit Leichtigkeit sind Calabrese und seine Kollegen am Werk, wenn sie die Tonnen auf den Müllwagen laden. Da wird schon mal gescherzt oder auch getanzt, wenn sie hinten auf dem Müllwagen von Haus zu Haus fahren.
Besonders im Winter und Hochsommer kann der Job ganz schön anstrengend sein. Aber das macht Calabrese nichts aus, denn er weiß wie man sich kleiden muss, um bei jedem Wetter gut arbeiten zu können: Im Winter sind es zwei Paar Handschuhe, im Sommer Taschentücher unter der Kappe.
In 32 Jahren hat er auch schon so einiges erlebt. Unvergssen, als ihm eine Ratte aus einer Mülltonne ins Gesicht sprang und das Gesicht zerkratzte. "Ich musste ins Krankenhaus und die haben mich geimpft", erzählt er und lacht.
Sehen Sie dazu auch unser Video: Zu Besuch bei der Müllabfuhr.
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Autor: Nathalie Denoix | 16.07.2010
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Über 550 Kilogramm Müll verursacht der durchschnittliche Bundesbürger pro Kopf - in Ulm sorgen die Entsorgungsbetriebe der Stadt für ihren Abtransport. Foto: Stefan Kaufmann
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