Wirtschaft vom 21. September 2015

Fischer wechselt Ressort Nach dreieinhalb Jahren als operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Ulm wechselt Gregor Fischer sein Ressort. Wie die Arbeitsagentur mitteilt, leitet Fischer inzwischen die Aufgaben des Operativen Service in Ulm.

SWP |

Fischer wechselt Ressort

Nach dreieinhalb Jahren als operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Ulm wechselt Gregor Fischer sein Ressort. Wie die Arbeitsagentur mitteilt, leitet Fischer inzwischen die Aufgaben des Operativen Service in Ulm. Dort ist er als Geschäftsführer für die Beratung und Bearbeitung beim Arbeitslosengeld für mehrere Agenturen verantwortlich. Neben Ulm sind dies noch Aalen, Balingen, Konstanz-Ravensburg, Reutlingen. Wer die Nachfolge von Fischer antritt, ist noch nicht bekannt, teilt die Arbeitsagentur außerdem mit. Bevor Fischer 2012 nach Ulm kam, war er zwei Jahre für die Regionaldirektion Baden-Württemberg in Stuttgart tätig. Als Regionalberater unterstützte er dort die Jobcenter im Land.

Frischgebackene Gesellen

Ulm - Die Bauinnung Ulm-Biberach hat zuletzt 19 frischgebackene Maurer-Junggesellen in ihrer Mitte aufgenommen. Im Götz- Kottmann-Saal der Handwerkskammer Ulm wurden die Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe überreicht. "Das ist der Grundstein für ihre Karriere im Handwerk", sagte Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Vor Ausbildern, Prüfern und Familie unterstrich er demnach die Bedeutung des Baugewerkes für das alltägliche Zusammenleben: "Ihre Arbeit hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei den Menschen. Sie können und dürfen jetzt mehr Verantwortung als bisher übernehmen." Gratulationen kamen ebenfalls von Innungs-Geschäftsführer Alexander Rother und Obermeister Erwin Fensterl. Unter den sechs Prüfungsbesten sind aus unserem Verbreitungsgebiet auch Nicolas Högerle aus Dietenheim sowie Michael Neumann aus Staig.

L-Bank hilft Häuslebauern

Die landeseigene L-Bank hat nach ihren Angaben im ersten Halbjahr in Ulm und Alb-Donau im Rahmen des Landeswohnraum-Förderprogramms neun Familien den Weg zum Eigenheim freigemacht: mit Krediten über 1,8 Millionen Euro. Die Förderung kommt den Angaben zufolge insbesondere für Familien mit einem oder mehreren Kindern in Frage, deren Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet. Die Basisförderung besteht aus einem Darlehen mit besonders günstigen Zinsen. Je nach Bauort kann ein Haushalt mit vier Personen einen Förderkredit von 250 000 bis 300 000 Euro erhalten. Zusätzliche Fördermöglichkeiten gibt es für die energetische Sanierung von gekauften älteren Gebäuden. Hier gibt es nicht nur zinslose Darlehen, sondern auch Tilgungszuschüsse bis 27,5 Prozent der Darlehenssumme.

Spende für Burkina Faso

Der Medizintechnik-Hersteller Ulrich Medical hat OP-Instrumente für das westafrikanische Land Burkina Faso gespendet. Wie das Unternehmen berichtet, ging am Firmensitz Jungingen ein Spendenaufruf der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes. Für ein Hilfsprojekt in Burkina Faso wurden spezielle chirurgische Instrumente benötigt. Sie konnten dann innerhalb kürzester Zeit zusammengestellt und an den Bestimmungsort gebracht werden. In Burkina Faso geht es für Terre des Femmes um die Rechte von Mädchen und Frauen. Beim Projekt Bangr Nooma geht es seit 1998 darum, Mädchen durch gezielte Aufklärungsarbeit vor Genitalverstümmelung durch Beschneidung zu schützen. Nach Angaben von Unicef sind mehr als 70 Prozent der Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen - trotz eines gesetzlichen Verbots, mit der Folge einer hohen Müttersterblichkeit. In Kooperation mit einem Chirurgen werden seit einigen Jahren Notoperationen für beschnittene Frauen kostenlos vorgenommen. Dafür werden allerdings kleinere und feinere OP-Instrumente benötigt als bisher vorhanden. Dazu geschäftsführender Gesellschafter Christoph Ulrich: "Als Spezialist für chirurgische Instrumente haben wir uns sofort entschlossen, das Projekt zu unterstützen und die dringend benötigten Instrumente bereitzustellen." Die Sendung sei inzwischen auch gut angekommen.

1000. Wiesel ausgeliefert

Das auf Schwerlast-Fahrzeuge spezialisierte Unternehmen Kamag Transporttechnik - früher bei Kögel, nun Teil der TII Group in Heilbronn - hat an seinem Sitz im Donautal nun den 1000. Wechselbrücken-Hubwagen "Wiesel" an die Logistik-Gruppe Rieck übergeben, einen langjährigen Kunden. Rieck nutzt die Spezialfahrzeuge von Kamag den Angaben zufolge schon seit zehn Jahren. Der neue Hubwagen wird demnach für interne Transporte auf den Umschlagflächen am Unternehmenshauptsitz im GVZ Berlin-Süd eingesetzt. Das "Wiesel" ist für den Transport von Wechselcontainern aller Baugrößen sowie Sattelanhängern und Anhängern auf den Logistikhöfen konzipiert. Dazu Kamag-Manager Jürgen Dirr: "Das Interesse der Logistikbranche an unseren Wechselbrücken-Hubwagen und Terminal-Zugmaschinen wächst von Jahr zu Jahr - in diesem Bereich sind wir Marktführer." Zu den Wiesel-Kunden zählen somit vor allem Logistik-Unternehmen Versandhäuser, Post- und Industriekunden sowie zahlreiche KEP-Firmen (Kurier-, Express-, Paketdienste). Durch seinen hydrostatischen Fahrantrieb ist das Kamag Wiesel äußerst wartungsarm.

Living Fertighaus in Ulm

Fertighäuser aus Holz, bei denen der Kunde selbst entscheiden kann, wie viel er vom Innenausbau selbst übernehmen will. Das ist das Konzept von Living Fertighaus. Das Unternehmen stellt jetzt auch auf dem Hausbau-Center Ulm in der Ulmer Friedrichsau ein Musterhaus in energieeffizienter Holzrahmenbauweise vor. Alle Häuser stammen aus der Produktion des Fertighausherstellers Bien-Zenker. Generell bietet das Unternehmen einen umfassenden "Alles aus einer Hand"-Service von der Beratung über Grundstückssuche, Finanzierung, Keller oder Bodenplatte bis zur förmlichen Übergabe der Häuser an den Bauherrn. Das Hausbau-Center ist dienstags bis sonntags jeweils von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

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