Wiblinger Initiative macht gegen Wohnheim mobil

Der geplante Bau einer Unterkunft für 72 Asylbewerber an den Wiblinger Eschwiesen spaltet das Wohnquartier. Mit Flugblättern rufen Gegner zur Unterschriftenaktion auf. Ein zweites Flugblatt wirbt für Toleranz.Mit einem Kommentar von Christoph Mayer

CHRISTOPH MAYER | 40 Meinungen

Das Flugblatt steckte dieser Tage in nahezu allen Briefkästen im Wiblinger Wohngebiet Eschwiesen. Der oder die anonymen Absender rufen die Bewohner zum Protest auf – zum Protest gegen eine Unterkunft für 72 Asylbewerber, die die Stadt auf einem Grundstück zwischen dem Wohnquartier und einem Discounter bis Ende 2016 bauen will. Wörtlich heißt es unter anderem: „Durch das geplante Bauvorhaben ist es nachweislich, dass unsere Immobilien einen hohen Wertverlust erleiden werden.“ Und: „Wir als mündige Bürger fühlen uns mit unseren Ängsten alleine gelassen und von der Stadt vor vollendete Tatsachen gestellt.“ In den nächsten Tagen werde man eine Unterschriftenaktion gegen den Bau des Flüchtlingsheims starten. „Noch haben wir eine reale Chance, das Vorhaben abzuwenden.“

Bei einem Rundgang durch das Wohngebiet wird deutlich: Das Flugblatt fällt auf fruchtbaren Boden. „Ich habe Angst um mein Haus. Ich weiß nicht, was für Menschen hierherkommen. Die machen vielleicht alles kaputt.“ Die Frau, die dies sagt und die sich dagegen verwahrt, ihren Namen in der Zeitung zu lesen, hat selbst einen Migrationshintergrund. Sie ist Portugiesin und kam vor 40 Jahren nach Deutschland. Auch ihr Nachbar, ein Türke, will keine Flüchtlinge in der Nachbarschaft: „Wollen Sie solche Leute direkt vor Ihrer Haustür haben?“, fragt er. Er habe eine 19-jährige Tochter und wisse, was ihm und seiner Familie blühe. „Überall, wo Asylanten sind, gibt es junge Männer, die pöbeln, Mädchen anmachen und sich gegenseitig abstechen.“ Seit 1970 lebt der Mann aus Izmir in Deutschland. „Unsere Moscheen müssen wir in die hinterletzte Ecke bauen, obwohl wir hier arbeiten und Steuern zahlen“, empört er sich. „Aber Eure Asylanten knallt Ihr uns mitten ins Wohngebiet.“

„Wir wollen hier keine Flüchtlinge“, sagt auch der Russlanddeutsche aus Kasachstan, der seit 1996 in den Eschwiesen wohnt. „Die bringen nur Unordnung. Soll sie doch der Bürgermeister neben seinem eigenen Haus unterbringen.“

Man muss in dem Quartier mit seinem hohen Immigrantenanteil an vielen Haustüren klingeln, um differenziertere Stimmen zu vernehmen. Claudia Boccato, gebürtige Italienerin, sagt, sie sei „entsetzt“ über das anonyme Flugblatt. „Wie feige!“ Sie habe nichts gegen Flüchtlinge. „Aber auch ich bin dagegen, dass das Wohnheim so nahe an unsere Häuser gebaut wird, weil es dann einfach zu beengt zugeht.“ Ein paar hundert Meter weiter, das wäre in Ordnung.

„Wir haben Angst vor dem, was kommt“, sagt eine deutsche Eschwiesen-Anwohnerin. „Es wird Auswirkungen auf unser Leben haben.“ Klar müsse ein reiches Land wie Deutschland Flüchtlinge aufnehmen – auch in einem Wohngebiet. „Wenn Familien für einen längeren Zeitraum herkämen, würde ich mich sogar für sie engagieren.“ Aber ein offensichtlich geplantes Auffangheim für neu eingetroffene Flüchtlinge, das sei nicht ideal.

Es gibt auch versöhnliche Stimmen. Als Antwort auf das Flugblatt hat Frederic Nguyen-Duong rund 250 „Gegen-Flugblätter“ in den Eschwiesen verteilt. Der Wiblinger (sein Großvater stammte aus Vietnam) bittet die Bewohner darin: „Helfen Sie, eine Willkommenskultur in Wiblingen zu etablieren, die zu einem friedlichen Miteinander mit den hier gestrandeten Flüchtlingen führt. Unterschreiben Sie keine Unterschriftenlisten, die sich gegen Asylbewerber richten.“

Er habe viel positives Feedback auf die Aktion erhalten, sagt Nguyen-Duong auf Nachfrage. Die Sorgen der Eschwiesen-Bewohner verstehe er zwar zum Teil. „Aber die Konsequenz muss eine andere sein. Wir müssen uns überlegen, wie wir die Flüchtlinge in Empfang nehmen, damit sie uns freundlich und offen gegenüberstehen.“ Das anonyme Flugblatt hält er für brandgefährlich: „Wir haben keine Lust, uns hier einer pegidagleichen Organisation entgegenstellen zu müssen und den Namen Wiblingen als Synonym für ein fremdenfeindliches Deutschland in der Presse wiederzufinden.“ Zudem: Der Bau der Unterkunft sei vom Gemeinderat beschlossen worden. „Man kann eine demokratische Entscheidung nicht einfach durch eine Bürgerinitiative aushebeln.“

Rückendeckung erhält Nguyen-Duong vom Wiblinger CDU-Stadtrat Dr. Hans-Walter Roth. „Ängste vor Flüchtlingen zu schüren, ist unfair und gemein.“ Roth hält es überdies durchaus für sinnvoll, Asylbewerber in Wohngebieten unterzubringen. „Es wäre viel gefährlicher, sie zu isolieren.“ Stadträtin Helga Malischewski von der Wiblinger Wählergemeinschaft (WWG), sagt, man müsse die Ängste der Anwohner ernst nehmen. Eines sei aber klar: „Wir in Wiblingen können uns der Aufnahme von Flüchtlingen nicht verschließen.“

Ein Kommentar von Christoph Mayer: Flüchtlingswohnheim: Recht und Pflicht

Xenophobie und Flüchtlings-Hatz sind nur in Sachsen und dem doofen Rest von Ostdeutschland zuhause? Von wegen. Jetzt hat auch Ulm sein Klein-Pegida. Ein – wenn auch vergleichsweise harmlos formuliertes – Flugblatt ruft die Bewohner der Wiblinger Eschwiesen zum Widerstand gegen den Bau eines Flüchtlingswohnheims auf und befeuert bei vielen Adressaten Vorurteile übelster Art.

Vorurteile gegen Menschen, die in der Regel Leib und Leben riskiert haben, um Krieg, Unterdrückung und Elend zu entkommen. Dass die Bewohner und Eigenheimbesitzer der Eschwiesen zum guten Teil selbst Migrationshintergrund haben, entbehrt dabei nicht einer gewissen Tragikkomik. Viele von ihnen dürften vor Jahren nur deshalb nach Deutschland gekommen sein, um hier ein besseres Leben zu führen als in ihren verarmten Heimatländern. Nun sorgen sie sich, dass ihre Immobilien an Wert verlieren könnten, weil Menschen aus verarmten Ländern in Sichtweite leben.

Die Stadt ist gefordert. Nicht erst kurz vor Baubeginn, sondern jetzt. Sie muss in Wiblingen eine Informationskampagne starten. Allein, um Gerüchten wie dem eines Auffangheimes nur für junge Männer und daraus resultierenden fremdenfeindlichen Tendenzen den Nährboden zu entziehen. Die Bewohner der Eschwiesen haben ein Recht zu erfahren, was sie erwartet. Aus der Pflicht, Flüchtlinge zumindest zu tolerieren, werden sie deshalb nicht entlassen.

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40 Kommentare

07.07.2015 11:51 Uhr

Jaja, "besorgte Bürger"

"Ich bin wirklich kein böser Mensch, aber ich wünsche euch dass ihr irgendwann mal flüchten müsst und genauso behandelt werdet, wie ihr andere jetzt behandelt. Für einige von euch wird das nicht gut ausgehen."

https://alyama.wordpress.com/2015/07/07/fluchtlinge-nicht-da-wo-ich-sie-sehen-muss/

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07.07.2015 23:32 Uhr

Kosten und Wohnlage

Da beisst sich der fremdelnde Hund doch in den eignen Schwanz.
Kosten sollen die Flüchtlinge die Steuerzahler nichts, aber dann soll in bester und damit teurester Wohngegend gebaut werden. Und die längst widerlegten Märchen von angeblich höherer Kriminalität in der Nähe von Flüchtlingsunterkünften werden auch mal wieder bei tausend und einer Gelegenheit erzählt. Möglicherweise sinken die Immobilienpreise in der Umgebung der geplanten Wiblinger Flüchtlingsunterkunf wirklich.
Doch wenn die heutigen Immobilienbesitzer ehrlich zu sich selber sind, werden sie sich daran erinnern, dass das, was sie heute beklagen, einst ihre Immobilie für sie selbst durch einen niedrigen Preis erst bezahlbar machte. Gebt den Leuten, die eine weite und harte Reise hinter sich haben, doch erst mal eine Chance. Helft ihnen beim lernen der deutschen Sprache, beim kennelernen unserer Sitten und Gebräuche. Erklärt den Menschen, die Krieg, Hunger und Elend hinter sich gelassen haben, was von ihnen erwartet wird und helft ihnen dabei.
Und wenn es sein muss, vielleicht weil die Kommunikation von Kommune und Bürger*innen nicht so gut funktioniert, wie sie es sollte, geht der Stadtverwaltung auf die Nerven. Die werden schließlich dafür bezahlt. Aber lasst euren Ärger nicht an den Schwachen und Wehrlosen aus. Die Flüchtlinge werden schließlich noch viel weniger gefragt als die Anwohner und können sich ihre neue Heimat, ihre kleine Wohnung, nicht aussuchen.

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09.07.2015 18:38 Uhr

Antwort auf „Kosten und Wohnlage”

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09.07.2015 23:56 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Kosten und Wohnlage””

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09.07.2015 00:04 Uhr

Antwort auf „Kosten und Wohnlage”

Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher gesperrt.

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07.07.2015 17:37 Uhr

Unglaublich

Pöbelnde Ausländer, aus dem Ausland stammende inzwischen eingebürgerte (macht überhaupt keinen Unterschied), oder auch Deutsche ohne Migrationshintergrund gibt es leider immer öfter. Nicht nur unter Flüchtlingen. Dieses Argument würde ich streichen. Über den Rest kann ich mich leider wieder nur noch wundern.

Ob das jetzt Deutsche sind oder als deutsch definierte oder Menschen sonstiger Herkunft, spielt überhaupt keine Rolle. Es geht kein bisschen um eine Nationalität. Es geht um Sprachbarrieren, falsche Erwartungen, kulturellen Reibungspunkte etc. Man muss das verstehen WOLLEN um es tatsächlich zu verstehen. Leider ist kluges labern viel einfacher. Spannungen in Flüchtlingsheimen? Nein die darf es nicht geben, drum werden sie aus der Welt geredet statt sich jemand ihrer annimmt, sie erkennt und beseitigt.

Spätestens die Tatsache dass in diesem Fall selbst Auswanderer und nicht Deutsche ihre Bedenken äußern, sollte dem letzten Zweifler klar machen dass nicht seltsamerweise nur Nazideutsche gehäuft um geplante Flüchtlingsunterkünfte herum wohnen. Sondern dass hier Ängste geäußert werden die mit Hass oder Hetze überhaut gar nichts zu tun haben, um die man sich als Stadt verdammt nochmal zu kümmern hat statt sie klein zu reden und zu kriminalisieren.
Ich weiß nicht was in Flugblättern steht, ich kenne nur die Aussagen in diesem Artikel und muss mich fragen mit welcher Arroganz kann man so etwas als Hetze bezeichnen?
Solch eine Aussage tritt jede Meinungsfreiheit mit Füßen und ist selbst genug Hetze gegen die Urheber.

Derartiges Gelaber könnte tatsächlich der Grundstein für ein Ulmer Klein Pegida sein. Dann gehts wieder los mit dem Geheule warum und wieso jemand auf die Straße geht - wir haben doch bereits so früh angefangen die Anwohner zu beschimpfen, über sie her zu ziehen und ihre Aussagen zu ignorieren, hat das denn überhaupt nichts geholfen?
Anstatt mit den Leuten zu reden und der Sache eine Chance zu geben, indem die Nachbarschaft mit einbezogen wird und sich dadurch vielleicht ganz von selbst ungeahnte Wege öffnen könnten.
Schämt euch!

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09.07.2015 09:40 Uhr

Antwort auf „Unglaublich”

++Zitat Daniel Mau:Spätestens die Tatsache dass in diesem Fall selbst Auswanderer und nicht Deutsche ihre Bedenken äußern, sollte dem letzten Zweifler klar machen dass nicht seltsamerweise nur Nazideutsche gehäuft um geplante Flüchtlingsunterkünfte herum wohnen. ++

Wer hat behauptet, es würden nur Nazideutsche um Flüchtlingswohnheime wohnen? In Ihren Kommentaren zu Themen wie Asyl und Ausländer fällt mir immer wieder auf, dass Sie darauf warten, irgend jemand würde wieder mit der "Nazikeule" um sich werfen. Da dies jedoch nicht geschieht, muss ich mich schon fragen, wieso Sie darauf stets hinweisen?

++Zitat Daniel Mau: Sondern dass hier Ängste geäußert werden die mit Hass oder Hetze überhaut gar nichts zu tun haben, um die man sich als Stadt verdammt nochmal zu kümmern hat statt sie klein zu reden und zu kriminalisieren.++

Also, ich lese in der Südwest Presse keine Berichte, in denen beispielsweise die Pfuhler Jungs aus der Leiheimer Straße (damit meine ich u.a. die Cricket spielende Migrantenjungs, die man mit der Polizei vom Fußballplatz verjagt hat, weil sie wohl zu lange den Bolzplatz blockiert haben und damit den einheimischen Jungs das Fußballspielen nicht ermöglichen konnten) Mädchen belästigen würden.

Im Gegenteil, die Jungs sind echt freundlich und jetzt mal ehrlich unter uns Betschwestern... ist es nicht natürlich, wenn auch Asylanten sich eine*n Partner*in suchen? Die haben das gleiche Recht dazu, wie alle anderen Menschen doch auch.

Jetzt darf ich aber schon die Frage stellen, wieso Menschen (mit oder ohne Migrationshintergrund) Ängste haben (oder nur schüren), ihre Töchter könnten von Asylanten belästigt und missbraucht werden, wenn es doch überhaupt keinen Hinweis darauf gibt.

Wenn es also bisher keine oder wenige Belästigungen durch Asylanten gibt, um welche Art von Ängste soll sich die Stadt denn kümmern.

Aussage: „Ich weiss nicht, was für Menschen hierher kommen. Die machen vielleicht alles kaputt!“ =>> Und? Wo haben Asylanten bisher mehr kaputt (wenn überhaupt) gemacht als Einheimische? Ich bitte Sie, solche „Ängste“ kann man doch wahrlich nicht ernst nehmen. Die Gallier haben auch ständig Angst, ihnen würde der Himmel auf den Kopf fallen!

„Die Aussage, überall wo Asylanten sind, gibt es junge Männer, die pöbeln, Mädchen anmachen und sich gegenseitig abstechen“ Ja was ist denn das für eine intelligente Aussage? In welche Rubrik würde diese Aussage ihrer Meinung denn passen? „Angst“ oder „dummes G´schwätz“ oder „Hetze“?

Ist das wirklich so, dass die Immobilienpreise sinken, wenn ein Asylantenheim in der näheren Umgebung gebaut wird? Das glauben Sie doch selber nicht!

Was schreibt denn der Duden über das Wort HETZE?
+++ Zitat DUDEN: (abwertend) Gesamtheit unsachlicher, gehässiger, verleumderischer, verunglimpfender Äußerungen und Handlungen, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jemanden, etwas erzeugen +++

Jetzt muss ich Sie nochmal Fragen, wie nennt man jetzt haltlose Behauptungen?

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09.07.2015 21:31 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Unglaublich””

Zitat: "Jetzt darf ich aber schon die Frage stellen..."
Dürfen Sie gerne. Am besten an den türkischen Papa. Ich weiß es jedenfalls nicht.

Zitat: "Wenn es also bisher keine oder wenige Belästigungen durch Asylanten gibt, um welche Art von Ängste soll sich die Stadt denn kümmern."
Um die Ängste die wunderbar kursieren können, selbst wenn sie unbegründet sind. Soll ein Psychologe einen depressiven Menschen auch auslachen und ihm sagen er hätte keinen Grund sich so anzustellen, das Leben ist doch so schön?
Irgendwas geht in den Leuten vor und das sollte abgestellt werden. Was dabei rauskommt nennt sich friedliches und unvoreingenommenes Zusammenleben. Schrecklich, das lassen wir lieber sein?

Zitat: "Ich bitte Sie, solche „Ängste“ kann man doch wahrlich nicht ernst nehmen."
Einen anderen ernst nehmen auch wenn man selbst anders denkt ist ein Grundsatz der Demokratie. Es steckt auch in anderen Begriffen wie Charakter, Einfühlungsvermögen, Miteinander usw.
Macht es tatsächlich einen Unterschied ob man die einen verhöhnt oder die anderen? Anwohner gegen Asylbewerber ist mies, deswegen stinke ich gegen die Anwohner und werte die genauso ab, aber bei mir macht es den entscheidenden Unterschied?
Sie kämpfen mit gleichen Mitteln, nur gegen jemand anderen. Macht Sie das besser? Ich bitte Sie jetzt auch, nämlich um darüber nachzudenken.

Zitat: "Ist das wirklich so, dass die Immobilienpreise sinken, wenn ein Asylantenheim in der näheren Umgebung gebaut wird? Das glauben Sie doch selber nicht!"
Es kommt darauf an wer dort wohnt und wie die sozialen Verhältnisse sind. Letztens stand wo dass die Polizei in einem Asylbewerberheim pro Woche nur einmal vor Ort sein muss. Nur? Bei mir in der Straße ist sie jedenfalls nicht einmal pro Woche.

Zitat: "Jetzt muss ich Sie nochmal Fragen, wie nennt man jetzt haltlose Behauptungen?"
Der Artikel nennt sie Ängste. Wenn es wirklich welche sind sollte man dagegen angehen. Haltlos oder nicht.
Das Beispiel mit den Galliern war genial! Man kann die verspotten weil sie etwas unsinniges befürchten. Was für ein Unfug, wie dumm sind die denn, die kann man nicht ernst nehmen! Mann sind wir tolle Leute, wie wissens besser! Klasse... was wäre die Welt nur ohne uns.

Ich hätte einfach den Galliern die Welt erklärt, die brauchen dann keine Angst mehr vor dem Himmel haben und man kann zusammen in Frieden leben.
Jeder wie er denkt.

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10.07.2015 14:22 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Unglaublich””” Teil II

@ Herr Mau

wenn Sie mir schon nicht die Frage beantworten können, wieso Menschen Angst davor haben, Asylanten könnten erwachsene Kinder anmachen, was haben Sie denn sonst noch zu sagen?

Vor 30 Jahren hatten die deutsche Väter Angst, sie könnten Ihre Tochter an einen Italiener oder Türken verlieren. Ob Sie es glauben oder nicht, die Väter hatten sich für das verhalten ihrer Tochter geschämt. Und jetzt hat der Papa, der aus Izmir stammt, plötzlich Angst, irgend so ein Asylantenboy könnte seine 19 jährige Tochter anbaggern? Und viel schlimmer noch, wenn die Tochter den asylsuchenden Jungen sympatischer findet als den Sohn eines Landsmannes. Sorry... das ist albern, denn die junge Dame ist 19 Jahre alt und kann selber entscheiden, wer ihr schöne Augen machen darf und wer nicht. Und dafür brauchts m.M. keinen Psychologen. Aber bitte... sollten Sie diesen brauchen, gehen Sie nur hin.

Wie kann ein friedliches Zusammenleben stattfinden, wenn mit anonymen Flugblättern Ängste geschürt werden. Er oder die Herausgeber halten sich dezent zurück und lassen. Mit wem also wollen Sie denn die Ängste besprechen, wenn man auf die Menschen nicht eingehen kann? Diese Menschen wollen überhaupt kein friedliches Zusammenleben mit Asylanten, sie wollen nur eines nicht. Sie wollen die (wie nannte es Herr A. Ulmer so schöne) Immobilie Asylantenheim nicht, weil wie auch von anderen kommentiert, der Wert deren Immobilie sinken würde. Also geht es doch weniger um ein friedliches Zusammenleben aber doch mehr ums GELD.

Ängste nehme ich doch gerne Ernst. Allerdings die im Artikel genanten Ängste sind, genauso unbegründet, wie die Forderungen von PEGIDA. Wollen wir aber darüber nicht weiter ausführen.

Ängste, die nichts anderes machen als Unruhe stiften, nennt man lt. Duden Hetze. Wenn Ich kann Ihnen daher nicht ganz folgen, wenn Sie mir vorwerfen, ich würde mich ebenso verhalten, wie die anonymen ANGST-HABER. Ich habe Ihnen auch erklärt, weshalb ich diese Ängste für unbegründet halte.

Wie schreiben Sie so schön: +++ Der Artikel nennt sie Ängste. Wenn es wirklich welche sind sollte man dagegen angehen. Haltlos oder nicht.+++

Was soll denn dieser Unsinn? Ich als mündiger Bürger kann doch entscheiden, ob die Ängste haltlos sind oder nicht, oder wer darf Ihrer Meinung entscheiden, was haltlos ist und was nicht? Aber Sie haben ja keine Meinung, Sie äußern sich ja nur zu Themen.

Wenn Sie sich schon in der lage fühlen, den galliern zu erklären, das einem der Himmel garnicht auf den Kopf fallen kann, ja, dann bin ich aber gespannt, wann und wie und an wen Sie den Gegnern einer Immobilie, die für Asylanten gebaut werden soll, ihre Ängste abnehmen werden. Herr Nguyen-Duong hat es bereits getan. Mein Respekt gilt IHM.

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10.07.2015 14:22 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Unglaublich””” Teil II

Wissen Sie, vor 70 Jahren hatten die Einheimischen Angst, sie könnten sich mit den Flüchtlingen aus den Ostdeutschen Ländern vermischen. Man hatte Angst, die Flüchtlinge könnten das bisschen, was man noch hat, auch noch wegnehmen. Man war ihnen auch neidisch über den Finanzausgleich, den die Flüchtlinge bekommen haben weil diese doch wirklich alles verloren hatten.

Dann kamen die Gastarbeiter und alle hatten wieder Angst, man könnte ihnen das bisschen Wohlstand wegnehmen.

Dann kamen die ganzen DDR-Bürger zu uns, und verstopften mit Ihren Trabbis die Autobahnen... Um Gottes willen, mit Ihren 80 KM/h schnellen Kisten waren die eine GEFAHR für uns WEST-Deutschen Autofahrer.

Dann kamen die Volksdeutschen aus Russland, Kasachstan und Weißrussland und man hatte wieder Angst, die könnten einem was wegnehmen.

Und jetzt kommen die Asylanten aus der Wüste und man hat wieder Angst, sie könnten einem etwas wegnehmen.

Bin mal gespannt, wer als nächstes kommt, der einem was wegnehmen könnte.

Was das friedliche Zusammenleben mit den Mitmenschen angeht... ich habe den Pfuhler Asyl-Cricketspieler mit einer Spende unterstützt, die im oberen Bereich der Spender lag, wurde jedoch namentlich wie die anderen SPENDER, nicht erwähnt, damit die Flüchtlinge in Pfuhl wenigsten Cricket spielen können hier friedlich leben können. Und ich erwähne es gerne nochmal: Die Jungs sind echt cool und unheimlich freundlich.

Was tun Sie für ein friedliches Zusammenleben mit den Asylbewerbern?

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10.07.2015 14:28 Uhr

Sorry

in manchen Sätzen haben sich Wörter eingeschmuggelt, die ich eigentlich nicht drin haben wollte. Welche das sind, hat der geneigte Leser sicher schon gefunden.

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09.07.2015 19:43 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Unglaublich””

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10.07.2015 00:12 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Unglaublich”””

Was sie glauben, gehört in ihre Betecke zu Hause.
Fakt ist, dass die heutigen Haus-, Immobilienbesitzer in Wiblingen aufgrund des früher echt miesen Rufes damals beim Kauf sehr niedrige Preise zu bezahlen hatten.
Jetzt zu jammern, weil ein virtueller Buchwert möglicherweise durch den selben Grund fällt, der einen billigen Kauf auch für kleinere Einkommen möglich machte, ist heuchlerisch und bigott.
Unabhängig davon, dass kleinere Einheiten an Wohnheimen den Immobilienpreis überhaupt nicht beeinflussen, ist Wiblingen nun nicht gerade das Nobelviertel von Ulm. Es leben einfache und ganz normale Menschen dort. Viele ebenfalls mit MIgrationshintergrund. Ihre Informationen zu Flüchtlingen beziehen sie wie viele andere Menschen aus der Bildzeitung und dem Privatfernsehen.
So geBILDet, führen sie dann auch noch Interviews zum Thema Wohnheim.
Das Ergebnis kann man im Artikel lesen.
Migranten müssen keine gastfreundlichen Immobilienbesitzer sein.
Sie können genausogut wie Deutsche, in der Gier nach möglichst viel Geld, ihre moralischen Werte verlieren.

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09.07.2015 19:49 Uhr

Antwort auf „Unglaublich”

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07.07.2015 08:30 Uhr

Tja...

> Jetzt hat auch Ulm sein Klein-Pegida.

Dass Deutschland die ganze Welt retten muß, betonen immer nur DIE Leute die persönlich nichts für Flüchtlinge tun (ausser vielleicht Mitleid heucheln) und auch kein Wohnheim direkt in der Nachbarschaft haben zwinkern

Hl. St. Florian...

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07.07.2015 10:03 Uhr

Antwort auf „Tja...”

Nun ja, ganz offensichtlich gibt es auch Menschen direkt vor Ort wie Herrn Nguyen-Duong, die nicht gegen den Bau der Unterkunft sind.
Dass dies nicht in das Weltbild des Herrn Spötter passt? Geschenkt...
Auch bezeichnend ist wieder einmal, dass diejenigen, die auf Flugblättern dumpfe Sprüche und Parolen verbreiten, dies anonym tun (wieder ganz im Gegensatz zu Herrn Nguyen-Duong) und nicht einmal den Mumm haben, mit ihrem Namen für ihre Meinung einzustehen.
Das zeigt die ganze Armseligkeit und Feigheit dieser Mitmenschen.
Im übrigen täte die Stadt gut daran, frühzeitig und umfassend über das Projekt zu informieren und auch den Dialog mit den Anwohnern vor Ort intensiv zu suchen.

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07.07.2015 20:59 Uhr

Flüchtlingsheim-Debatte - Frederic Nguyen-Duong

Naja.

(..) Es gibt auch versöhnliche Stimmen. Als Antwort auf das Flugblatt hat Frederic Nguyen-Duong rund 250 „Gegen-Flugblätter“ in den Eschwiesen verteilt. Der Wiblinger (sein Großvater stammte aus Vietnam) bittet die Bewohner darin: „Helfen Sie, eine Willkommenskultur in Wiblingen zu etablieren, die zu einem friedlichen Miteinander mit den hier gestrandeten Flüchtlingen führt. Unterschreiben Sie keine Unterschriftenlisten, die sich gegen Asylbewerber richten.“ (..)

Eine der unbeantworteten Fragen ist doch - Ist Herr Frederic Nguyen-Duong dort Immoblienbesitzer und mit seinem immobilen Eigentum vom absehbaren Werteverfall bestroffen?

Auch wäre ein bisschen Differenzierung gut. Die Unterschriftenliste richtet sich nicht gegen Asylbewerber, sondern gegen eine Immoblie.

Und dieses Thema 'Etwas für Flüchtlinge tun' wird immer abstruser.
Schon mal nachgedacht, das jeder Konsument und/oder Einkommenssteuerzahler in Deutschland etwas für Flüchtlinge tut?
Ja.Man will's als Multi-Kulti-OHNE-Anspruch-Fan gar nicht gerne wahrhaben, das die Steuerzahler den unkontrollierten und unbegrenzten Flüchtlingszulauf bezahlen. Sogar die Leute, die ihren Job nicht machen - also Behördenmitarbeiter mit permanenter Unlust abgelehnte Asylbewerber 'auszuschaffen' - werden von den Konsumenten/Einkommenssteuerzahlern finanziert.

Die nächste BaWü-Wahl wird spannend. Sehr spannend.

.

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09.07.2015 10:09 Uhr

Antwort auf „Flüchtlingsheim-Debatte - Frederic Nguyen-Duong”

+++Zitat A.Ulmer: Auch wäre ein bisschen Differenzierung gut. Die Unterschriftenliste richtet sich nicht gegen Asylbewerber, sondern gegen eine Immoblie.+++

Wie schön, es geht nicht gegen Asylbewerber, sondern nur um eine Immobilie.

Ja wenn das die einzigen Nöte sind, dann soll die Stadt in Gottes Namen ein Hotel bauen, in dem dann die Asylbewerber einquartiert werden.

Dann ist das Problem doch schon gelöst!

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07.07.2015 12:20 Uhr

Antwort auf „Tja...”

Vor wenigen Jahren zog ich von außerhalb hier zu. Mir war nicht klar, dass in dem Ortsteil in den 90iger Jahren eine größere Gruppe russischer Aussiedler angesiedelt wurde. Ich mußte in der Folge feststellen, dass die in ihrer eigenen Welt leben, russisch reden und sich strikt abgrenzen.
Im Laufe des letzten Jahres kam die Nachricht, dass im Ort Flüchtlinge aufgenommen werden. Ich fühlte mich dazu berufen hier zu helfen, da ich vor meiner eigenen Nase erlebe wie ‚Integration’ in die Hose geht. Der aus der Not geborenen Ansatz (man hatte keine Unterkunft für alle) die Flüchtlinge hier verteilt unterzubringen finde ich gar nicht schlecht. Unangenehm fiel mir jedoch auf, dass sich eigentlich ausschließlich Leute engagierten die weit weg von den Unterkünften in ihren Einfamilienhäusern wohnen. Von diesen nach meiner Wohnlage befragt, hörte ich (abfällig): Ach das ist ja da wo die Russen wohnen. Leider hat Herr Spötter recht: Leute die keine Aussiedler / Flüchtlinge vor der Nase haben, stigmatisieren einen wenn man an der falschen Ecke wohnt.
Im Kommentar wird Bewohnern die den Integrationsprozess (scheinbar) durchlaufen haben, angekreidet, dass diese besonders kritisch gegenüber dem neuen Flüchtlingswohnheim sind. Schon mal darüber nachgedacht, dass diese aus eigener Erfahrung sprechen. Zig Jahre darum gekämpft gesellschaftlich anerkannt, sprich integriert, zu werden und dann wieder in einem Topf zu landen: Ach das ist ja da wo die Flüchtlinge wohnen. Das wären doch genau diejenigen die man bräuchte, die werden hier vor den Kopf gestoßen.
Im Übrigen: Schon die Verwendung des Begriffs Xenophobie erweckt für mich den Eindruck: hier steht mal wieder jemand besserwisserisch mit dem Zeigefinger da und versucht intellektuelle Überlegenheit zu demonstrieren.

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07.07.2015 13:01 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Tja...””

'russische' Aussiedler sind Deutsche - daher wurde seitens des Staates nichts zur Integration getan. Im Gegenteil - die CDU lief sogar Sturm gegen die Pflicht für sie, Deutsch zu lernen. Rächt sich nun. Ein Grund mehr, es jetzt besser zu machen, statt zu hetzen.

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08.07.2015 00:41 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Tja...”””

Kann es sein, dass dies jemand schreibt, der eine Marketingfirma betreibt, die Dienstleistungen in russischer Sprache anbietet, folglich geschäftliche Interessen haben könnte? Es ist auch immer wieder toll wenn ein typisch grünes Totschlagwort ausgepackt wird: hetzen. Ab in die Faschistenecke …

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08.07.2015 01:22 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Tja...””””

Kann nicht sein, weil meine Geschäftstätigkeit nicht davon abhängt, ob endlich mehr Integration der Deutsch-Russen kommt oder nicht.

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08.07.2015 01:09 Uhr

Wiblinger machen gegen Wohnheim mobil? - Kann man nur zu gut verstehen!

"Auch ihr Nachbar, ein Türke, will keine Flüchtlinge in der Nachbarschaft: „Wollen Sie solche Leute direkt vor Ihrer Haustür haben?“, fragt er. Er habe eine 19-jährige Tochter und wisse, was ihm und seiner Familie blühe. „Überall, wo Asylanten sind, gibt es junge Männer, die pöbeln, Mädchen anmachen und sich gegenseitig abstechen.“ "

Der Türke hat es erkannt. Vielleicht ist er mehr in Deutschland angekommen als so mancher Grüne Gutmensch!

Er weiß wenigstens, wo die Grenze ist und wie sich Menschen verhalten.

Und dass er um seine - wahrscheinlich noch jungfräuliche - Tochter Angst hat, kann ich ihm nicht verübeln. Da hat er einfach Recht!

Toll, dass soger die Leute mit Migrationshintergrun dkeine weiteren Ausländer hier wollen.
Kann man nur zu gut verstehen.

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08.07.2015 01:24 Uhr

Antwort auf „Wiblinger machen gegen Wohnheim mobil? - Kann man nur zu gut verstehen!”

Für Sie gilt das Grundgesetz also auch nicht?

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07.07.2015 14:21 Uhr

"Flüchtlings-Hatz" ?

"Flüchtlings-Hatz" ? Das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt hier wie immer nicht mehr. Und wer nicht beim Hurra Willkommen Kanon mitmacht ist somit gleich ein Hetzer...ach komm nennen wir sie doch gleich politisch korrekt "Rechtsradikale" Vielleicht sollte man immer vorher um Erlaubnis fragen was man sagen und machen darf?

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07.07.2015 21:17 Uhr

Asylbewerberheim (Wiblingen). Tipp.für Standort.

Gem. öffentlich zugänglicher Informationsquellen wünschen sich mehr als die Hälfte der Deutschen mehr Flüchtlinge.

In Wiblingen scheinen sich die rund 40% der Menschen zu befinden, die sich das nicht wünschen.
Weshalb also das Asylbewerberheim dorthin bauen?

Viel besser ist das Asylbewerberheim doch in einer Umgebung der Freundlichkeit aufgehoben.
Man würde damit sowohl den Flüchtlingen, als auch den Deutschen einen großen gefallen tun.
Eine win-win-Situation wäre vorhanden.

Es gibt doch sicherlich Wahlstatistiken, aus denen in Ulm die Regionen mit besonders hohem Stimmen-Anteil für z.B. die Grünen (das sind die mit dem Multi-Kulti-OHNE-Anspruch-Modell, von dem mittlerweile Neukölln und viele Regionen in NRW zehren) herauslesbar sind.
Dort würden Flüchtlinge undifferenziert als Bereicherung gesehen werden - und alle hätten einen Vorteil davon.

Nur mal so. Quasi laut gedacht bzw. geschrieben.

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07.07.2015 12:50 Uhr

Nicht hier

Unfreiwillig liefert sogar die linke Südwestpresse Argumente gegen das Heim
Außer man ist an kurzen Wegen zu Drogen interessiert.
D.h. ich kann meine Tiefkühlpizza und meine Drogen in unmittelbarer Nachbarschaft kaufen

Ich hoffe hier macht dann auch gleich daneben das 3. Polizeirevier in Wiblingen auf.

Diese Gutmenschen, die hier schreiben sollen bei sich auf IHRE Kosten so viele aufnehmen wie sie wollen.
Komischerweise werden solche Einrichtungen nie in den besseren Wohnlagen wie z.B. Michelsberg gebaut.
Ich bin dafür, dass Herr Gönner mit gutem Beispiel vorangeht und in seiner Nachbarschaft ein Wohnheim errichten läßt. Wiblingen hat durchaus genügend Migranten.

http://www.swp.de/ulm/lokales/polizeibericht/Fuenf-mutmassliche-Drogendealer-verhaftet;art3458,3318664

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Prozess-Schlaegerei-im-Dornstadter-Asylbewerberwohnheim;art4329,3319441

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07.07.2015 14:17 Uhr

Antwort auf „Nicht hier”

Was kümmert einen Herr Wuest auch unser Grundgesetz!

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08.07.2015 11:38 Uhr

Michael Joukov - GG, schlechter Hinweis?

Herr Joukov,

Sie erwähnen das Grundgesetz. Das ist hier vielleicht nicht 'so ganz' hilfreich.

Siehe Artikel 20 GG - http://dejure.org/gesetze/GG/20.html

(..) (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. (..)

Der Absatz (4) hat's durchaus 'in sich'.
Die unterlassene 'Ausschaffung' definitiv abgelehnter Asylbewerber (nennt man auch ab und zu 'Rechtsbeugung') und die konsequente Unterlassung von Grenzkontrollen (mit der Konsequenz illegaler, massenhafter Grenzübertritte), sowie die Unterlassung der Anwendung geltenden EU-Rechtes (Dublin-Abkommen) könnte sogar noch einen viel grösseren Widerstand - und das zu allem Übel auch noch Grundgesetz-Konform - zur Folge haben.

Ergo.
Grundgesetz mal lieber in diesem Zusammenhang 'stecken lassen'.

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09.07.2015 09:48 Uhr

Antwort auf „Michael Joukov - GG, schlechter Hinweis?”

Mit Absatz 4 ist aber nicht gemeint, dass das Volk wieder losmarschieren darf, die deutsche Ordnung wieder herzustellen.

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09.07.2015 21:12 Uhr

„Antwort auf „Michael Joukov - GG, schlechter Hinweis?””

Herr Dombrowsky,

Sie schreiben:
(..) Mit Absatz 4 ist aber nicht gemeint, dass das Volk wieder losmarschieren darf, die deutsche Ordnung wieder herzustellen. (..)

Dazu: Ich weiss nicht, wie das Gesetz konkret zu interpretieren ist.

Man kann zur Interpretation aber etwas lesen:
(..) Liegen die Voraussetzungen des Widerstandsrechts objektiv vor, so sind beliebige Formen des Widerstands, sei es individuell oder kollektiv, möglich, auch wenn sie geltendes Recht verletzen.
Etwaige dabei begangene Straftaten und andere Rechtsverletzungen werden durch das Widerstandsrecht gerechtfertigt.
Der den Widerstand Leistende muss aber jeweils das mildeste Mittel einsetzen, wenn ihm dies möglich ist. (..)
https://de.wikipedia.org/wiki/Widerstandsrecht

Das 'etwaige dabei begangene Straftaten und andere Rechtsverletzungen durch das Widerstandsrecht gerechtfertigt werden' klingt nicht gerade beruhigend.
Beruhigend ist dabei nur eines - der augenscheinlich grenzenlose Arroganz und Ignoranz gegenüber der Faktenlage, Rechtsbrüchen und -beugungen kann etwas dagegengehalten werden.
Problem dabei ist wird wahrscheinlich sein, das wenn's erstmal Bewegung(en) in diese Richtung gibt, dann sind diese nicht mehr aufzuhalten.

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10.07.2015 08:19 Uhr

Antwort auf „„Antwort auf „Michael Joukov - GG, schlechter Hinweis?”””

Ich bin kein Rechtsanwalt, der gelernt hat, Gesetze zu deuten, aber ich denke, die Definition aus dem Jura-Forum >>>http://www.juraforum.de/lexikon/grundprinzipien-verfassungsrechtliche<<< sprechen eine klare und verständliche Sprache.

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I. Die verfassungsmäßige Ordnung regelt der Artikel 20 des Grundgesetzes (GG)
Der Art. 20 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland sichert die rechtliche Grundordnung innerhalb des Landes. In diesem finden sich unter anderem die Verfassungsgrundsätze und auch das Widerstandsrecht. Es ist rechtlich fixiert, dass dieser Artikel in seinem Sinngehalt und ursprünglichen Bestand niemals geändert werden darf. Durch die Notstandsgesetze wurde Absatz 4 eingeführt. Hier gilt die Unabänderlichkeit nach allgemeiner Meinung der Staatsrechtlehre nicht. Die Notstandsgesetze wurden am 30. Mai 1968 verabschiedet. Durch den Zusatz der Notstandsgesetze zum Grundgesetz soll die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituation geregelt werden wie bei Aufständen, im Krieg oder auch bei Naturkatastrophen.

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09.07.2015 21:36 Uhr

„Antwort auf „Michael Joukov - GG, schlechter Hinweis?”” - Nachtrag.

Und Herr Dombrowsky,

mal nur so unter uns - liest ja sonst keiner mit.

Wenn ich auf der Flucht wäre, mir Deutschland aussuche (obschon ich in Europa nur via Nordsee direkt in Deutschland landen kann), dann wäre ich froh ein Dach über dem Kopf zu haben - und etwas zu essen.

Ich käme als Flüchtling nie auf die Idee mir gereichtes Essen aus irgendwelchen religiösen Gründen abzulehnen, geschweige denn bestimmte Speisen zu fordern.
Wie denn auch? Ich muss ja nicht nach Deutschland flüchten.

Auch käme ich als Flüchtling nie auf die Idee zentrale Wohnlage, Taschengeld, ... ohne dafür irgendetwas als Gegenleistung zu geben zu fordern. Wobei meine Gegenleistung/Arbeit - als Flüchtling mangels Sprachkenntnissen - sicherlich einfach wäre. Putzen, Landschaft pflegen, Hilfsarbeiten, ...

Ach ja - und damit's rund ist:
Ich würde auch mein Zimmer, meine Toilette und die Küche in meinem Flüchtlingsheim sauber halten.
Mir wäre es peinlich, wenn die in meinem Flüchtlingszielland so bescheuert wären, und für mich diese Dienste organisieren - und ich den Menschen, die mir in meiner Not helfen zuschaue, wie sie von mir ausführbare Arbeiten verrichten.

Das ganze Geschreibsel bringt aber letztlich nichts.
Es ist höchste Zeit für Wahlen. Und die nächsten Wahlen werden sehr spannend.

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10.07.2015 08:04 Uhr

Antwort auf +++gekürzt+++ - Nachtrag.”

Jetzt kommt wieder der olle Käs`von gestern. Sie können wohl nicht anders...

Wieso haben Sie ein Problem damit, wenn man aus Rücksicht der Religion, der Kultur oder einfach der Gewohnheit, den Flüchtlingen unterschiedliche Lebensmittel anbietet?

Wir haben doch soviel verschiedenartige Lebensmittel, da kann das doch wirklich kein Problem sein, wenn man den Menschen, die beispielsweise keine Schweinefleischprodukte essen können, ein Rindfleisch zum Essen gibt. Man wirft es Ihnen ja nicht pfundweise nach. Unser schweres fettiges Essen verträgt vielleicht nicht jeder Magen. Schon mal darüber nachgedacht?

Taschengeld haben schon die DDR-Bürger bekommen, die hier mal kurz auf Besuch waren. Hat sich nie einer darüber aufgeregt.

Wie Sie bereits erwähnten, die Wahlen werden spannend werden.

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10.07.2015 16:16 Uhr

Abgelehnte Asylbewerber

Ist dieser Link den SWP Redakteuren offiziell genug um nicht gelöscht zu werden?

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/auslaender-wer-einmal-in-deutschland-ist-wird-selten-abgeschoben-13601134.html

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/stahlknecht-fluechtlinge100_zc-266fac6c_zs-355b056c.html

Will heißen die deutsche Bundesregierung hat eine ausgeprägte Willkommens Kultur entwickelt, stellt sich aber heraus das der Asylbewerber ein Schwindler ist, was in der Mehrzahl der Fälle so ist ist, wird er/sie i.d.R. trotzdem nicht abgeschoben.

Gerne würde ich dazu meine eigene Meinung sagen unter Berufung auf die Meinungsfreiheit in diesem Land, verzichte aber aus gutem Grund darauf.

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09.07.2015 18:48 Uhr

Es wäre kein Problem

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10.07.2015 00:21 Uhr

Antwort auf „Es wäre kein Problem”

Dann Tschüss und viel Spaß in Down Under.
Passt irgendwie.
Und vergessen sie ihr NPD Parteiblatt Junge Freiheit nicht. Das Papier könne sie in der Wildnis noch gut brauchen. Es hat dort noch einen passenden Verwendungszweck. Es kommt genau dem Körperteil zugute, für das es gemacht wurde.

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10.07.2015 16:03 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Es wäre kein Problem””

Verstehe, es muss ja nicht Australien sein, Südamerika ist auch sehr schön, manche vermissen dort halt die soziale Hängematte und kommen schleunigst wieder nach Hause.
Ich würde mich dort sicherlich durcharbeiten können und Erfolg haben.

Ich bin auch kein Mitglied irgend einer Partei in Deutschland, somit habe ich auch kein entsprechendes Papier für mein Geschäft sondern kaufe mir das ganz normale auf der Rolle und seien sie unbesorgt ihren abstoßenden Kommentar melde ich nicht der SWP Redaktion, damit jeder ihre tolle Toleranz sehen kann..

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09.07.2015 18:32 Uhr

Bevor ich flüchte

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08.07.2015 23:16 Uhr

Willkommenskultur

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