Vier Oberbürgermeister schauen über den Tellerrand
Ulm. "Der Weg in die Moderne" heißt eine Ausstellung über Leutkirch, Ravensburg, Friedrichshafen und Ulm. Doch wie sind sie in der Moderne angekommen? Die Oberbürgermeister geben Auskunft.
Alle waren sie Freie Reichsstädte, sind 1802 zu Bayern gekommen und 1810 nach Württemberg. Wie es ihnen da erging, zeigen Ulm, Leutkirch, Ravensburg und Friedrichshafen in der Ausstellung "Der Weg in die Moderne". So weit, so gestern. Aber wie sind sie in der Moderne angekommen? Das haben wir die Nichtulmer Oberbürgermeister gefragt, die auch was zu Ulm sagen. Zunächst aber der Blick des Ulmer OB, der sich als baden-württembergischer Städtetagspräsident bestens auskennt, auf die anderen:
Herr Gönner: Leutkirch?
IVO GÖNNER: Leutkirch ist bestimmt vom Schloss darüber. Eine wunderbare oberschwäbische Perle mit dem Reiz der Lage und der In-sich-Geschlossenheit. Wenn ich als Städtetagspräsident unterwegs bin, kehre ich da ein, sage aber nicht wo.
Ravensburg?
GÖNNER: Ist aus hoher historischer Substanz wie Ulm über den wirtschaftlichen Entwicklungsprozess eine prosperierende Stadt geworden. Ist man früher durchgefahren, macht man heute Station. In meiner Anwaltszeit war ich oft dort am Gericht und habe einen Stadtbummel gemacht.
Friedrichshafen?
GÖNNER: Für uns der Einstieg in den Bodenseeraum, wo man das erste Mal Seeluft schnuppert. Nach Friedrichshafen fahre ich mit dem Zug - hoffentlich bald elektrifiziert.
Weitere Artikel:
- Ein oberschwäbisches Quartett blickt in einer Ausstellung auf 200 gemeinsame Jahre in Württemberg zurück
- FRIEDRICHSHAFEN
- LEUTKIRCH
- RAVENSBURG
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Autor: JAKOB RESCH | 20.03.2010
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Ivo Gönner, OB von Ulm.
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