Vergewaltigung und Schläge häufigste Misshandlungen
Traumatisierte Migranten aus 25 Ländern hat das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm (BFU) 2010 betreut. Von den 107 Patienten, die 14-tägig zur ambulanten Therapie aus einem Umkreis von etwa 100 Kilometern nach Ulm kommen, waren die meisten Kurden (21 Prozent), Kosovaren (20 Prozent) und Iraker (11 Prozent).
Häufigste psychische Störungsbilder waren posttraumatische Belastungsstörungen und Depressionen, häufigste angegebene Misshandlungen Vergewaltigung/sexuelle Folter (63 Prozent), Schläge auf den Körper (57 Prozent) und sprachliche Foltertechniken (25 Prozent).
Acht Therapeuten und 20 Dolmetscher arbeiten im BFU stundenweise auf Honorarbasis.
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Autor: SWP | 15.07.2011
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