Tunnelbau in Ulm dauert länger

Ganz so schnell wie geplant wird die Sanierung des B-10-Tunnels vor dem Finanzamt in Ulm nicht beendet. Die Vorarbeiten haben begonnen.

In der Furttenbachstraße in Ulm sind die Arbeiter schon aktiv. Die kleine Verkehrsinsel zwischen Furttenbach- und Zinglerstraße wurde beseitigt. Die Furttenbachstraße wird bis Ende 2014 mit einer zusätzlichen Fahrbahn ausgestattet. So lange soll es dauern, bis der westliche B-10-Tunnel auf Höhe des Finanzamts saniert sein soll. Gearbeitet wird in zwei Abschnitten: Im kommenden Jahr ist der nördliche dran, 2014 der südliche. Während der Arbeiten wird jeweils eine Fahrspur im Tunnel für den Verkehr zur Verfügung stehen. Oberirdisch wird für die Autofahrer in Richtung Süden ein zusätzlicher Fahrstreifen entlang des Bismarckrings und durch die Furttenbachstraße bis zur Adenauer Brücke geführt.

Wie die Projektplaner vom Ingenieurbüro Hitzler jetzt den Mitgliedern des Ulmer Fachbereichsausschusses Stadtentwicklung berichteten, wird die Sanierung des ersten Tunnelabschnitts etwas länger dauern als zunächst geplant. Voraussichtlich werde bis Mitte Dezember geschafft. "Dabei haben wir uns ein sehr ehrgeiziges Ziel gesetzt", sagte Thomas Feig, Chef der städtischen Verkehrsplaner. Um den "Bauablauf noch weiter zu optimieren" sei man mit den Baufirmen im Gespräch. In dem 230 Meter langen Tunnelstück werden die Arbeiten im März starten. Ursprünglich sollten sie bis November beendet sein. Damit der Zeitplan zu halten ist, seien gelegentlich auch Nachtarbeiten unumgänglich, berichteten die Projektplaner.

Stadtrat Siegfried Keppler plädierte erneut dafür, den Durchgangsverkehr während der Bauzeit aus der Innenstadt zu verbannen. Feig versicherte, dass entlang der Autobahn im Ulmer Norden Hinweisschilder aufgestellt werden. An der A 7 im Süden sei das nicht nötig.

1 Kommentar

10.11.2011 21:53 Uhr

um wieviele Tunnelmeter handelt es sich bei dieser Sanierung?

wie alt ist der Tunnel?
was wird die Sanierung kosten?
wieviel ist das auf die Jahre umgerechnet?
Bauzeit bis Ende 2014 für die paar Meter Tunnel?

Und unsere Ulmer Politiker wollen den Stuttgartern wirklich zumuten, die ganze Stadt noch viel mehr zu untertunneln?

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