Tunnelbau dauert länger

Ganz so schnell wie zunächst geplant wird die Sanierung des B-10-Tunnels vor dem Finanzamt nicht beendet. Die Vorarbeiten haben begonnen.

JÜRGEN BUCHTA |

. In der Furttenbachstraße sind die Arbeiter schon aktiv. Die kleine Verkehrsinsel neben der Zinglerstraße wurde beseitigt. Die Furttenbachstraße wird bis Ende 2014 mit einer zusätzlichen Fahrbahn ausgestattet.

So lange soll es dauern, bis der westliche B-10-Tunnel auf Höhe des Finanzamts saniert sein wird. Gearbeitet wird in zwei Abschnitten: Im kommenden Jahr ist der nördliche dran, 2014 der südliche. Während der Arbeiten wird für den Verkehr jeweils eine Fahrspur im Tunnel zur Verfügung stehen. Oberirdisch können Autofahrer in Richtung Süden einen zusätzlichen Fahrstreifen nutzen, der entlang des Bismarckrings geschaffen und durch die Furttenbachstraße bis zur Adenauer Brücke geführt wird.

Wie die Projektplaner vom Ingenieurbüro Hitzler den Mitgliedern des Fachbereichsausschusses Stadtentwicklung, Bau- und Umwelt berichteten, werde die Sanierung des ersten Tunnelabschnitts etwas länger dauern als zunächst geplant. Voraussichtlich werde bis Mitte Dezember 2013 geschafft. "Hierbei haben wir uns ein sehr ehrgeiziges Ziel gesetzt", sagte Thomas Feig, Chef der städtischen Verkehrsplaner. Um den "Bauablauf noch weiter zu optimieren" sei man mit den Baufirmen im Gespräch. In dem 230 Meter langen Tunnelstück starten die Arbeiten im März. Ursprünglich sollten sie bis November beendet sein. Damit dieser Zeitplan zu halten ist, seien gelegentliche Nachtarbeiten unumgänglich, berichteten die Projektplaner. Die zunächst geplante Rechtsabbiegespur vor dem Finanzamt sei für die oberirdische Umgehung nicht mehr nötig, berichtete Feig. Es reiche aus, wenn sie vor dem Geschwister- Scholl-Gymnasium beginne.

Stadtrat Siegfried Keppler plädierte erneut dafür, den Durchgangsverkehr während der Bauzeit aus der Innenstadt zu verbannen. Feig versicherte, dass entlang der Autobahn im Ulmer Norden Hinweisschilder aufgestellt werden. Damit lasse sich bestenfalls zehn Prozent des Verkehrs auf der B 10 vermeiden. An der A 7 im Süden seien Schilder nicht nötig. Der Verkehrfluss in Richtung Norden ist diesmal nämlich nicht tangiert.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Zum Schluss

Umfrage: Internet auf der ...

Stiller Ort zum Surfen: Die Toilette. Foto: Monika Skolimowska

In der einen Hand das Klopapier, in der anderen das Smartphone - für fast jeden Zweiten in Deutschland ist das einer Umfrage zufolge kein Problem. 45 Prozent der Befragten gaben an, dass sie auf der Toilette selten oder regelmäßig im Internet surfen. mehr

Studie: Meiste Reiche leben in ...

Weltweit gibt es immer mehr Millionäre. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Reichen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Capgemini hervor. mehr

Mückenplage droht – ...

Wo kommt sie vor? Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus).

Deutschland droht eine Stechmückenplage. Der Grund: das feuchtwarme Wetter. Experten bitten darum, Mücken zu fangen und einzusenden. mehr