Südwestmetall: Nicht an der Zeitarbeit rütteln

Die Kritik an der Zeitarbeit, die zuletzt auch von Bundestagsabgeordneten kam, ist unbegründet. Auf den Standpunkt stellt sich der Geschäftsführer von Südwestmetall Ulm, Götz Maier.

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Die Kritik an der Zeitarbeit, die zuletzt auch von Bundestagsabgeordneten kam, ist unbegründet. Auf den Standpunkt stellt sich der Geschäftsführer von Südwestmetall Ulm, Götz Maier. Aus seiner Sicht erfordert vor allem die zunehmende Digitalisierung von den Firmen mehr Flexibilität, deshalb seien Werkverträge und Zeitarbeit wichtig, heißt es in einer Mitteilung. Bei einer Einschränkung dieser Instrumente werde den Betrieben Spielraum genommen, um flexibel am Weltmarkt agieren zu können.

Zeitarbeitnehmer seien außerdem sozialversichert und gelten als unbefristet beschäftigte Arbeitnehmer, für die auch die gleichen Regeln wie für die Stammbelegschaft gelten. Außerdem habe sich Zeitarbeit bei der Integration und Re-Integration am Arbeitsmarkt bewährt: Zwei Drittel der Zeitarbeitnehmer waren demnach zuvor arbeitslos.

Im Bezirk der Ulmer Arbeitsagentur gebe es bei rund 200.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern nur 6000 Zeitarbeiter. Maier: "Das sind nicht mal drei Prozent." Die Zahl sei zuletzt gleichgeblieben. Werkverträge dienen aus Sicht Maiers dazu, die "Vorteile der Arbeitsteilung zu nutzen". So werde die Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Südwestmetall betreut in der Region Ulm, Biberach, Alb-Donau und dem südöstlichen Teil Sigmaringens 123 Betriebe mit 49.868 Mitarbeitern. Die Metallindustrie ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor der Region.

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