Streusalzmangel in Neu-Ulm: "Das Auto lieber stehen lassen"
Neu-Ulm. Eines können die Mitarbeiter des Neu-Ulmer Bauhofs derzeit gar nicht gebrauchen: Neuschnee und Glatteis. Die Salzvorräte des Winterdienstes gehen zur Neige - der Nachschub lässt auf sich warten. Bleibt das Wetter winterlich, gibt's Probleme.
Langsam wird's eng: Lieferungen von neuem Streusalz sind bestellt und sollten bald eintreffen, doch die Geduld der Neu-Ulmer Bauhofmitarbeiter wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Bei der aktuellen Wetterlage mit jeder Menge Neuschnee und vereisten Straßen, ist die Nachfrage nach großen Mengen Streusalz auf dem Markt enorm. Wer Nachschub bestellt hat, muss lange warten.
Ein Problem in Neu-Ulm ist der geringe Lagerplatz für das Streugut. In nur zwei Silos können insgesamt rund 240 Tonnen gelagert werden. Das reiche bei den aktuellen Wetterverhältnissen nicht länger als zwei bis drei Tage, erklärt Hans-Jürgen Fried, Leiter der Abteilung „Service-Bereich“ im Neu-Ulmer Baubetriebshof. Zum Vergleich: Die Nachbarstadt Ulm hat ein Lager für rund 1200 Tonnen Streugut.
Seit drei bis vier Wochen herrscht für den Winterdienst schon Ausnahmezustand. Streufahrzeuge konzentrieren sich momentan vor allem auf Hauptstraßen und wenn möglich auf größere Nebenstraßen. Das Straßennetz in Siedlungsgebieten wird als letztes geräumt. Gehwege werden nur an sehr steilen Stellen oder Treppen regelmäßig enteist.
Beim Blick auf den Kalender bekommt Hans-Jürgen Fried Sorgenfalten auf der Stirn. Erst Ende Januar, und schon jetzt ist das Streusalz knapp. „Wenn wir nicht genug Salzlieferungen bekommen, müssen wir eventuell noch mit anderen abstumpfenden Materialien wie etwa Sand streuen.“ Ob das tatsächlich wirkt und ob der Sand nicht nur auf den Straßen liegen bleibt, wird sich dann zeigen.
Ob neues Streusalz kommt, ob der Winterdienst die Straßen eisfrei halten kann - Hans-Jürgen Fried kann es nicht genau sagen. Sein Tipp für die kommenden Tage: „Den öffentlichen Nahverkehr nutzen oder wenn möglich zu Fuß gehen. Und das Auto lieber zuhause stehen lassen.“
Ein Problem in Neu-Ulm ist der geringe Lagerplatz für das Streugut. In nur zwei Silos können insgesamt rund 240 Tonnen gelagert werden. Das reiche bei den aktuellen Wetterverhältnissen nicht länger als zwei bis drei Tage, erklärt Hans-Jürgen Fried, Leiter der Abteilung „Service-Bereich“ im Neu-Ulmer Baubetriebshof. Zum Vergleich: Die Nachbarstadt Ulm hat ein Lager für rund 1200 Tonnen Streugut.
Seit drei bis vier Wochen herrscht für den Winterdienst schon Ausnahmezustand. Streufahrzeuge konzentrieren sich momentan vor allem auf Hauptstraßen und wenn möglich auf größere Nebenstraßen. Das Straßennetz in Siedlungsgebieten wird als letztes geräumt. Gehwege werden nur an sehr steilen Stellen oder Treppen regelmäßig enteist.
Beim Blick auf den Kalender bekommt Hans-Jürgen Fried Sorgenfalten auf der Stirn. Erst Ende Januar, und schon jetzt ist das Streusalz knapp. „Wenn wir nicht genug Salzlieferungen bekommen, müssen wir eventuell noch mit anderen abstumpfenden Materialien wie etwa Sand streuen.“ Ob das tatsächlich wirkt und ob der Sand nicht nur auf den Straßen liegen bleibt, wird sich dann zeigen.
Ob neues Streusalz kommt, ob der Winterdienst die Straßen eisfrei halten kann - Hans-Jürgen Fried kann es nicht genau sagen. Sein Tipp für die kommenden Tage: „Den öffentlichen Nahverkehr nutzen oder wenn möglich zu Fuß gehen. Und das Auto lieber zuhause stehen lassen.“
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Autor: CHRISTINE HUTTER | 29.01.2010
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Winter-Impressionen rund um den Ulmer Münsterplatz. Foto: Daniel Glanz
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Kommentare (3)
Winterdienst
Was machen all die anderen Städte und Gemeinden anders, dass es dort besser klappt mit dem Winterdienst?Danke Neu-Ulm...
Vielleicht kann mir Herr Fried dann auch sagen warum in Neu-Ulm grundsätzlich vor 7:00 Uhr nicht geräumt wird?Illerbrücke - Donaubad wird seit Tagen überhaupt nichts gemacht!
Sobald man nach Wiblingen reinfährt sind die Straßen frei, aber das Neu-Ulmer Räumfahrzeug dreht am Kreisverkehr an der Europastraße schon um...
Max-Eyth-Str., Lessingstr. usw...ich könnte endlos so weiterschreiben.
Vielen Dank für garnix!
zu Fuß gehen...
Zitat AnfangHans-Jürgen Fried kann es nicht genau sagen. Sein Tipp für die kommenden Tage: „Den öffentlichen Nahverkehr nutzen oder wenn möglich zu Fuß gehen. Zitat Ende
Ich kann sie jetzt schon sehen, die klapprigen Rentner, wie sie über die vereisten Gehwege stochern.
Ach ja, dann ist ja der Bürger zu belangen. Von wegen Räumpflicht und so....
Für Ihre Tipps wird Ihnen das BRK und die Donauklinik bestimmt "dankbar" sein.
Bravo Herr Fried.