Start mit Hüftschwung auf der Ulmer Messe
Ulm. Dynamisch mit vielen Tanzeinlagen startete die Messe Leben-Wohnen-Freizeit (LWF) am Stand der SÜDWEST PRESSE. Von Rock’n Roll bis Hip-Hop war alles dabei. Ulm war wieder mal eine Salsa-Hochburg.
Tagsüber ist Günter Wirth Systemadministrator, Michael Miller Reklamations-Sachbearbeiter, Martina Stricker Heilerziehungspflegerin und Andrea Wagner zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Unterschiedliche Jobs – unterschiedliche Menschen. Abends jedoch verbindet sie ihre gemeinsame Leidenschaft: Salsa-Tanzen. Da werden dann schnell die Tanzschuhe angezogen und los geht’s. „Ulm ist eine Salsa-Hochburg. Wenn man will, kann man hier jeden Tag woanders Salsa tanzen“, sagt Wirth. Die Vier trainieren regelmäßig in ihrer festen Gruppe Rueda Caliente, übersetzt: „Heißes Rad“.
Am LWF-Messestand der SÜDWEST PRESSE und der Sparkasse Ulm haben sie dieses Wochenende mehrmals gezeigt, wie heiß dieser lateinamerikanische Rundtanz sein kann: Die Damen in hautengen, roten Kleidern werden von den Männern charmant in Szene gesetzt. Sie werden gedreht und schwungvoll an den Nebenmann weitergereicht. Es wird geklatscht, die Arme werden hochgerissen, um dann schnell wieder an der eigenen Körperlinie herunterzugleiten. Frech tippen die Frauen den Männern von hinten auf die Schulter. Die drehen sich um und nehmen einfach eine Andere. Das alles passiert zur Ansage des „Cantante“. Die Gruppe tanzt kubanischen Salsa. „Den mag ich lieber als New York-Style. Kubanisch ist verknoteter und auch gemütlicher“, sagt Tänzer Wirth. Was er verschweigt: dass der Mann bei dieser Stilrichtung den Macho markiert. Beim New York-Style dreht sich dagegen alles um die Frau.
Etwa fünf Salsa-Tanzschulen gibt es in Ulm. Dazu kommen noch die üblichen Tanzschulen, die ebenfalls Salsa-Kurse anbieten. Die Lehrerin Olcay Fernandez Sanchez von Fiebre Tropical am Ehinger Tor gibt mit ihrem Tanzpartner ebenfalls eine Kostprobe auf der Showbühne am Stand der SÜDWEST PRESSE. Danach darf auch das Publikum mitmachen und erste Salsa-Schritte wagen. Die meisten Gäste sind noch zu schüchtern. Doch die temperamentvolle Olcay findet schließlich ein paar Freiwillige. Erst vor zwei Wochen hat sie zum dritten Mal ein großes Salsa-Festival in Ulm organisiert. Über 500 begeisterte Hobbytänzer und -tänzerinnen – unter anderem aus England, Italien, Polen, Kuba und den USA – waren für diese Großveranstalung nach Ulm gereist.
Nicht nur Salsa war am Wochenende auf der LWF groß angesagt. Die Schüler- und die Erwachsenengruppe der Ulmer Rock’n Roll Company vom SV Grimmelfingen legten eine heiße Sohle auf den Messehallenboden. Wobei genau genommen ein Großteil der Tänzer die Zeit in der Luft verbrachte. Da flogen die Frauen über die Köpfe, um dann schließlich um die männliche Achse geschleudert zu werden. Ein Männerproblem hat die Gruppe nicht. „Rock’n Roll ist sogar bei Jungs gefragt. Bei ihnen zieht die Akrobatik“, sagt Abteilungsleiter Guido Wiest. Auch die Ulm City Dancers der TSG Söflingen, die Tänzer der ADTV Tanzschule Hip-Twist Ulm und die Showtanzgruppe Victory erhielten großen Beifall.
Ein Publikumsmagnet war wie immer die Hypnose-Show des Ulmer Mike Ascot. Die Olympia Fitness Group führte ihr neues Trainingsgerät Freestyler vor, das erst im April auf der Fitnessmesse in Essen offiziell präsentiert werden wird. Die zahlreichen Schüler des Hipp-Kampfkunst-Zentrums und des Taekwon-Do Zentrums Black Belt lieferten den Beweis dafür, dass Körper und Geist so koordiniert werden können, dass Holzbretter und Ziegelsteine mit einem Fußtritt in zwei Teile zerschlagen.
Am LWF-Messestand der SÜDWEST PRESSE und der Sparkasse Ulm haben sie dieses Wochenende mehrmals gezeigt, wie heiß dieser lateinamerikanische Rundtanz sein kann: Die Damen in hautengen, roten Kleidern werden von den Männern charmant in Szene gesetzt. Sie werden gedreht und schwungvoll an den Nebenmann weitergereicht. Es wird geklatscht, die Arme werden hochgerissen, um dann schnell wieder an der eigenen Körperlinie herunterzugleiten. Frech tippen die Frauen den Männern von hinten auf die Schulter. Die drehen sich um und nehmen einfach eine Andere. Das alles passiert zur Ansage des „Cantante“. Die Gruppe tanzt kubanischen Salsa. „Den mag ich lieber als New York-Style. Kubanisch ist verknoteter und auch gemütlicher“, sagt Tänzer Wirth. Was er verschweigt: dass der Mann bei dieser Stilrichtung den Macho markiert. Beim New York-Style dreht sich dagegen alles um die Frau.
Etwa fünf Salsa-Tanzschulen gibt es in Ulm. Dazu kommen noch die üblichen Tanzschulen, die ebenfalls Salsa-Kurse anbieten. Die Lehrerin Olcay Fernandez Sanchez von Fiebre Tropical am Ehinger Tor gibt mit ihrem Tanzpartner ebenfalls eine Kostprobe auf der Showbühne am Stand der SÜDWEST PRESSE. Danach darf auch das Publikum mitmachen und erste Salsa-Schritte wagen. Die meisten Gäste sind noch zu schüchtern. Doch die temperamentvolle Olcay findet schließlich ein paar Freiwillige. Erst vor zwei Wochen hat sie zum dritten Mal ein großes Salsa-Festival in Ulm organisiert. Über 500 begeisterte Hobbytänzer und -tänzerinnen – unter anderem aus England, Italien, Polen, Kuba und den USA – waren für diese Großveranstalung nach Ulm gereist.
Nicht nur Salsa war am Wochenende auf der LWF groß angesagt. Die Schüler- und die Erwachsenengruppe der Ulmer Rock’n Roll Company vom SV Grimmelfingen legten eine heiße Sohle auf den Messehallenboden. Wobei genau genommen ein Großteil der Tänzer die Zeit in der Luft verbrachte. Da flogen die Frauen über die Köpfe, um dann schließlich um die männliche Achse geschleudert zu werden. Ein Männerproblem hat die Gruppe nicht. „Rock’n Roll ist sogar bei Jungs gefragt. Bei ihnen zieht die Akrobatik“, sagt Abteilungsleiter Guido Wiest. Auch die Ulm City Dancers der TSG Söflingen, die Tänzer der ADTV Tanzschule Hip-Twist Ulm und die Showtanzgruppe Victory erhielten großen Beifall.
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Autor: ISABELLA HAFNER | 22.03.2010
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