Neues Konzept für Mitfahrgelegenheiten
Ulm.
Der Autobauer Daimler startet Mitte September ein neues Carsharing-Pilotprojekt. Bei dem Konzept „car2gether“ sollen über das Internet schnell und spontan Mitfahrgelegenheiten vermittelt werden, teilte Daimler am Montag mit. Die Pilotphase soll am 18. September in Ulm beginnen. Daimler war mit dem Mietwagenangebot „Car2Go“ im vergangenen Jahr ins Carsharing-Geschäft eingestiegen.
Bei „car2gether“ werden Mitfahrgelegenheiten sowohl über den heimischen Computer als auch über Smartphones vermittelt. Noch in diesem Jahr soll das Pilotprojekt auf eine weitere Stadt in Deutschland ausgeweitet werden. Das Unternehmen will sich mit dem neuen Angebot für die Zukunft rüsten. Experten gehen davon aus, dass immer mehr Menschen in großen Städten künftig kein eigenes Auto mehr haben werden.
Nutzer müssen sich zunächst auf der „car2gether“-Internetseite registrieren. Dort können sie dann Mitfahrangebote und -gesuche eingeben. Wird eine gemeinsame Fahrt vereinbart, sollte der Mitfahrer pro Minute Fahrzeit 9,5 Cent an den Fahrer bezahlen. Anfangs soll noch bar gezahlt werden, später dann bargeldlos. Während der Erprobung sind die Nutzung der Internetseite sowie die Smartphone- Anwendungen nach Angaben von Daimler zunächst kostenlos. dpa
Bei „car2gether“ werden Mitfahrgelegenheiten sowohl über den heimischen Computer als auch über Smartphones vermittelt. Noch in diesem Jahr soll das Pilotprojekt auf eine weitere Stadt in Deutschland ausgeweitet werden. Das Unternehmen will sich mit dem neuen Angebot für die Zukunft rüsten. Experten gehen davon aus, dass immer mehr Menschen in großen Städten künftig kein eigenes Auto mehr haben werden.
Nutzer müssen sich zunächst auf der „car2gether“-Internetseite registrieren. Dort können sie dann Mitfahrangebote und -gesuche eingeben. Wird eine gemeinsame Fahrt vereinbart, sollte der Mitfahrer pro Minute Fahrzeit 9,5 Cent an den Fahrer bezahlen. Anfangs soll noch bar gezahlt werden, später dann bargeldlos. Während der Erprobung sind die Nutzung der Internetseite sowie die Smartphone- Anwendungen nach Angaben von Daimler zunächst kostenlos. dpa
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06.09.2010
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Daimler war mit dem Mietwagenangebot »Car2Go« im vergangenen Jahr ins Carsharing-Geschäft eingestiegen.
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Kommentare (4)
Das wird nicht funktionieren...
Wenn ich jemanden über car2gether mit nach München nehme, bekomme ich nach dem vorgestellten Rechenmodell für die derzeit etwa 2-stündige Fahrt (120x9,5) 11,40 Euro.Will der Mitfahrer abends wieder zurück, kostet es ihn weitere 11,40 Euro.
Macht für den Mitfahrer: 22,80 Euro für eine Fahrt nach München und zurück bei Abhängigkeit von meinem Terminkalender.
Die Bahn bietet für diese Fahrgelegenheit ein Bayern-Single-Ticket für 20 Euro an. Bei weitgehend freier Zeiteinteilung.
Fazit: Für geschäftlich reisende "Mitnehmer" ist das Modell unattraktiv, da diese die Einnahmen gegenüber dem Finanzamt verrechnen müssen.
Für "Mitfahrer" bietet die Bahn günstigere Konditionen bei freier Zeiteinteilung.
car2go ist nett und kann ein Erfolgsmodell werden. car2gether dürfte keine nennenswerte Vorteile bringen.
Es sei denn, die car2gether-Teilnehmer würden ihren neuen Daimler 50% günstiger bekommen. Dann rechnet sich das vielleicht.
Nur - ich fahre aus Prinzip alles! Außer Daimler;-)
Nur Nahbereich
Siehe aktuellen Bericht:http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/art4329,620437
car2gether ist nur für den Nahverkehr gedacht und Abrechnung pro Kilometer und nicht pro Minute. Das macht dann bei 100km 10 Euro, also für München keinen Unterschied.
Apropos Zeiteinteilung:
Das Bayernticket hat einen Stundentakt und benötigt von Bahnhof zu Bahnhof auch 2 Stunden. Für Weiterfahrt in Aussenbezirke muss man noch was aufschlagen.
Die schnellen Verbindungen mit 90 Minuten kosten übrigens ca. 30 Euro.
Danke für Ihr Engagement!
Es hilft leider nur nichts. car2gether ist noch nicht ausgereift. Ich vermisse jede Kommunikation des Projektes gegenüber der Öffentlichkeit zur steuerlichen Problematik:http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/art4329,620437,F?fCMS=8f8bda509a1dea59041ec352e718f206
Dann: Angenommen ich wohne in Wiblingen und will in die Stadt fahren, um die Besorgungen A, B, C und D zu erledigen. Warum soll ich es mir freiwillig antun, dass mich auf der Fahrt in und innerhalb der Stadt ständig ein QuackPhone anblöckt mit so interessanten Mitteilungen wie:
Günter, möchte in 15 min von der Frauenstrasse in die Blaubeurer Strasse transportiert werden
Ursula mit 7 Kindern will in 10 min vom Blautalcenter zurück nach Holzschwang
Brauch ich das? Nö, da höre ich doch lieber DRS3 und habe meine Ruhe;-)