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Neu-Ulm Insel: Die Hälfte der Wohnungen ist weg

Die Lage: schön und teuer – zumindest für Neu-Ulmer Verhältnisse. Die 22 noblen Wohnungen auf der Insel: höchst gefragt und schon gut verkauft.

HANS-ULI THIERER | 0 Meinungen

Der Name ist Programm: Leading Buildings – also „Führende (um nicht zu sagen: vornehme) Gebäude“ – heißt das bundesweit agierende Düsseldorfer Unternehmen, das die 22 Wohnungen und neun gewerblichen Einheiten vermarktet, mit denen die Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen durch vier Neubauten auf der Insel einen neuen Stadteingang nach Neu-Ulm von der Herdbrücke her schafft. Es entstehen Brückenhaus, Donauhaus, Inselhaus und Auf der Insel 18.

Oliver Schallhorn, Vertriebschef von Leading Buildings, berichtete am Donnerstag am Rande der Grundsteinlegung, die exklusive Lage („Ein Unikat zwischen München und Stuttgart“) sei unter Geldanlegern aus der Region höchst gefragt. Die Hälfte der Wohnungen werde bis Ende Januar verkauft sein – trotz diskreter Vermarktung mit wenig Wirbel und spärlichen Publikationen auf Papier und im Internet. Solche Zurückhaltung sei unter der an Wohnungen auf der Insel interessierten zahlungskräftigen Klientel erwünscht. Schallhorn, gebürtiger Hannoveraner: „Das möchte der Schwabe so.“ Bei der Vermarktung sei im Übrigen spürbar, dass die Region Ulm/Neu-Ulm beim Anteil der Millionäre an der Bevölkerung unter den Top Ten in Deutschland rangiere.

Schallhorn hält die untere Preisgrenze von 4500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für ausnehmend günstig angesichts des Standorts, der edlen Ausstattungen und des Umstands, dass ein mit 22 Wohneinheiten „sehr kontingentiertes“ Quartier in modern gestaltetem Umfeld entstehe. Über die Preisobergrenzen für die Wohnungen in den oberen Stockwerken gibt es keine Aussagen. Die Preise orientierten sich an jenen der besten Lagen am Jahnufer, wo von bis zu 7500 Euro die Rede ist, aber auch schon über Quadratmeterpreise von 10 000 Euro spekuliert worden war.

Die teuerste aller Wohnungen – 400 Quadratmeter Penthouse mit Dachterrasse im Brückenhaus – ist nach den Worten Schallhorns ebenso verkauft wie erste der neun gewerblichen Einheiten für Laden-, Dienstleistungs- und Gastronutzungen vermietet sind. Auf jeden Fall einziehen sollen ein Tagescafé und ein edles Restaurant. Voll in die Vermarktung geht es im neuen Jahr. Die Objekte sollen bis Frühsommer 2015 bezugsfertig sein.

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