Schülerin aus Dornstadt ist Kandidatin bei "Germany's next Topmodel"

Priska Veith ist 19 Jahre alt, Schülerin und eigentlich ein ganz normales Mädchen. Naja fast, denn sie ist auch Kandidatin bei einer der bekanntesten Castingshows überhaupt: „Germany’s next Topmodel“.

Warum haben Sie sich bei der Castingshow „Germany’s next Topmodel“ (GNTM) beworben?
PRISKA VEITH: Es macht mir großen Spaß, mich zu präsentieren, und auch das Fotografieren gefällt mir gut. Das Modeln war schon immer ein Traum – schon seit ich klein war.

Haben Sie sich mit dem Ziel beworben zu gewinnen?
PRISKA: Ja!

Reizt Sie auch das viele Reisen am Modelberuf?
PRISKA: Ja, das Reisen gehört auf jeden Fall dazu. Und es macht wirklich sehr viel Spaß.

Sie gehen momentan aber noch zur Schule.
PRISKA: Ja, auf das Schubart Gymnasium. Im März mache ich mein Abitur.

Hatten Sie neben den Dreharbeiten zu GNTM überhaupt Zeit, für die Prüfungen zu lernen?
PRISKA: Ja. Ein bisschen Zeit nebenher muss man sich dafür einfach nehmen, und die findet man dann auch.

Wissen Ihre Freunde und Mitschüler, dass Sie Kandidatin bei GNTM sind oder werden sie große Augen machen, wenn Sie am 23. Februar in der Show zu sehen sein werden?
PRISKA: Die Top 50 sind ja momentan aktuell auf der Pro-Sieben- Homepage zu sehen, dadurch lässt es sich kaum vermeiden, dass es praktisch jeder weiß. Meine besten Freunde wussten es schon vorher. Nun ist es offiziell.

Haben Ihre Freunde Sie unterstützt?
PRISKA: Ja, sie standen alle hinter mir.

Hatten Sie vor der Sendung bereits Modelerfahrung?
PRISKA: Nein, ich hatte vorher überhaupt keine Erfahrung. Ich bin bis jetzt auch bei keiner Agentur. Ich bin noch ziemlich neu in der Branche.

Zu den Prüfungen bei GNTM gehören auch Fotoshootings. Wie weit würden Sie gehen, um ein Foto von Heidi zu bekommen?
PRISKA: Generell würde ich immer nur so weit gehen, wie ich mich wohlfühle. Wenn ich in einer Situation merke, das möchte ich so nicht, dann würde ich auch ganz klar sagen: Bis hierhin und nicht weiter.

Inwieweit können Sie in der Öffentlichkeit noch selbstbestimmt handeln, seitdem Sie Kandidatin bei einer der bekanntesten Castingshows Deutschlands sind?
PRISKA: Die Presseagentur Foolproofed aus Köln kümmert sich um meinen öffentlichen Auftritt und autorisiert meine Interviews. Das hängt hauptsächlich mit der Sendung zusammen, sie vertritt mich nicht als Model.

Die angeblichen Knebelverträge von Pro Sieben sind immer wieder ein Thema. Können Sie etwas dazu sagen?
PRISKA: So schlimm, wie die Verträge nach außen rüberkommen, ist es auf keinen Fall.

Die Kandidatinnen von GNTM werden also nicht abgezockt?
PRISKA: Nein.

Die Jury kann sehr kritisch sein. Wie gehen Sie damit um, vor einem Millionenpublikum bewertet und kritisiert zu werden?
PRISKA: Man kann sich nicht jede Meinung von fremden Menschen zu Herzen nehmen – und das darf man auch nicht. Man darf die negative Kritik nicht zu sehr an sich heran lassen.

Hat die Kritik Sie persönlich weiter gebracht?
PRISKA: Kritik ist immer gut, und man muss sie auch annehmen – bis zu einem gewissen Grad. Nur so verbessert man sich auch.

Hat GNTM Ihr bisheriges Leben verändert?
PRISKA: Ja! Man bekommt einen gewissen Bekanntheitsgrad, und durch die Sendung bin ich ein bisschen in die Branche reingekommen – ich habe Blut geleckt und möchte auf jeden Fall noch mehr in der Richtung machen.

Je bekannter Sie sind, umso mehr stehen Sie auch im öffentlichen Interesse. Hatten Sie bereits mit neidischen Blicken oder bösen Gerüchten zu kämpfen?
PRISKA: Bis jetzt hatte ich so eine Situation noch nicht. Mir gegenüber hat niemand negativ reagiert oder etwas Schlechtes über mich gesagt.

Wie sehen Ihre Pläne nach dem Abi aus?
PRISKA: Ich habe schon vor zu studieren. Ich werde das Studium aber mit dem Modeln verbinden. Ich will auf jeden Fall beides machen und werde wohl zweigleisig fahren.

Haben Sie schon eine Agentur im Auge, bei der Sie sich vorstellen möchten?
PRISKA: Nein, momentan noch nicht. Ich schaue einfach mal, was auf mich zukommt und ob sich jemand bei mir meldet. Da lasse ich mich überraschen.

Als Fazit: Überwiegen für Sie die positiven oder negativen Erfahrungen von GNTM?
PRISKA: Auf jeden Fall die positiven.

Info
„Germany’s next Topmodel“ startet am Donnerstag, 23. Februar, um 20.15 Uhr auf Pro Sieben.


Kommentare (3)

23.02.2012 16:35 Uhr |   Rolf Göbel

Klum und Bohlen

können mir gestohlen werden, ohne dass es mich ärgern würde.

Schade ist nur: eine Schnulze für Bohlen und/oder ein schöner Arsch für Klum, und wieder haben wir eine intelligente Fachkraft weniger für unser Land...
17.02.2012 09:09 Uhr |   Franz Spötter

Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Bleibt die Hoffnung dass sie nicht nach ein paar Wochen auch im Mülleimer der Medien landet...
17.02.2012 09:14 Uhr |   Franz Spötter

Was les ich da gerade rechts oben?

Leider verbietet PRO7 die Onlineverwendung eines Bildes von....?

Na das geht ja gut los... Na dann viel Spaß Mädel im Showbiz! Laß dich knebeln und knechten, dass muss einem der Ruhm schon wert sein!

An die Redaktion: Ihr macht also fleissig Werbung für eine Sendung eines der schlechtesten Sender Deutschlands, und laßt Euch gleichzeitig vorschreiben was Ihr veröffentlichen dürft? Nennt sich das unabhängige Presse???

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Autor: FRANZISKA REINDL | 16.02.2012

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