Mit Plan zur Bildungsmesse

Was tun, wenn die Schulzeit zu Ende geht? Antworten auf diese Frage gibt es von Donnerstag bis Samstag wieder auf der Bildungsmesse.

UWE |

Alle zwei Jahre kommen Firmen und Bildungsinstitute der Region, die etwas auf sich halten, in der Messe Ulm zusammen. Dann laden die IHK und die Stadt zur Bildungsmesse ein. Wer sich über Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchte, der findet kaum eine breitere Angebotspalette als hier.

Doch wie immer kommt es darauf an, was der Einzelne daraus macht. Auch dieses Mal werden Schüler klassenweise über das Gelände getrieben und viele sich darauf beschränken, die besten Geschenke an den rund 300 Ständen abzugreifen. Manche Lehrer versuchen dem entgegenzuwirken. Da müssen Schüler Stempel der Firmen sammeln, einen Fragenkatalog abarbeiten oder mindestens zwei Kurzvorträge besuchen. Ob das wirkt, können wohl nur die Pädagogen beurteilen.

Es gibt aber auch die Jugendlichen, die sich intensiv - in der Schule oder privat -, auf den Besuch vorbereiten. Möglichkeiten dazu gibt es genug, schließlich wurden Flyer verteilt und im Internet ist jeder Vortrag minutiös angekündigt, jeder Stand genau beschrieben. Viele nutzen die Chance, ihre Bewerbungsmappe checken zu lassen, sich Tipps fürs Bewerbungsgespräch zu holen oder die ersten Kontakte zu knüpfen.

Die Firmen schicken meist Personaler zur Messe und junge Leute, die gerade selbst in der Ausbildung stecken oder gerade fertig geworden sind. Die meisten Betriebe setzen dabei auf praktisches Anschauungsmaterial. Fast überall können die Jugendlichen selbst etwas ausprobieren. Auch wenn das nur ein kleiner Vorgeschmack auf die tatsächliche Ausbildung ist, vermittelt es doch ein grobes Bild von den Erwartungen.

Los geht es am Donnerstag um 9 Uhr mit der offiziellen Eröffnung. An diesem Tag hat die Messe bis 16 Uhr geöffnet. Am Freitag sind die Türen von 9 bis 18 Uhr offen, samstags wieder bis 16 Uhr. In dieser Zeit gibt es auch die Vorträge in Halle 3. Die Themen sind so bunt gemischt wie die Messe selbst. Es reicht von grundlegender Orientierung ("Mach, was dir Spaß macht und werde damit erfolgreich!") über die beste Selbstvermarktung ("Die Marke ich - wie verkaufe ich mich am besten") bis zur Vorstellung konkreter Berufs- oder Studienbilder. Eltern kommen als wichtigste Begleiter natürlich nicht zu kurz.

Ohne Plan die Bildungsmesse zu besuchen, ist jedenfalls nicht empfehlenswert. Es sei denn, man macht es wie viele Schüler und kommt am Samstag mit den Eltern nochmal vorbei.

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